Weser

Gewässer

Weser Stadtstrecke Höxter bis Corvey

Höxter, Nordrhein-Westfalen
Fischereiverein Höxter e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 9
AalBarschDöbelForelleHechtRapfenRotaugeWelsZander
Angeltechniken 4
AnsitzangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Befischen des Bundeswehr-Sperrgebiets Verboten
Bootsangeln Verboten
Laute Musik / Lärmbelästigung Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Sonderregelungen an Häfen und Schleusen Hinweis

Verein

Fischereiverein Höxter e.V.

Stummrigestraße 32, 37671 Höxter, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Gewässer-Profil

9,5km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar; gesetzliche Schonzeiten und Schonmaße der einzelnen Fischarten beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Buhnen, Räuber und Weißfisch: die Weser bei Höxter

Mitten in Ostwestfalen, zwischen der Altstadt von Höxter und der barocken Abtei Corvey, bewirtschaftet der Fischereiverein Höxter ein abwechslungsreiches Stück der Weser. Der Abschnitt beginnt beidseitig bei Flusskilometer 66,5. Das Höxteraner Ufer darfst du bis Kilometer 76 hinauf bis zur „Nachtigall“ beangeln, die gegenüberliegende Seite Richtung Lüchtringen endet bei Kilometer 70,44. Prägend für die ganze Strecke sind die Buhnen, jene steinernen Querwerke, die in den Fluss ragen und das Wasser bändigen.

Genau diese Buhnenfelder machen den Reiz aus. Hinter den Steinpackungen beruhigt sich die Strömung, hier sammelt sich der Weißfisch, und wo der steht, sind die Räuber nie weit. Wer die Kanten zwischen ruhigem und ziehendem Wasser lesen kann, findet an dieser Strecke verlässlich seine Stellen.

Was dir an der Leine hängen kann

Der Bestand lebt vom kontinuierlichen, verantwortungsvollen Besatz des Vereins und ist ordentlich breit aufgestellt. An den Buhnen tummelt sich der Weißfisch, allen voran Rotaugen und Döbel. Auf sie haben es kräftige Hecht- und Barschbestände sowie eingespielte Zanderrudel abgesehen. In den letzten Jahren haben sich auch die Rapfen stark vermehrt; sie zählen heute ebenso wie die Welse längst nicht mehr zum Beifang, sondern werden gezielt befischt. An den Einmündungen der kleinen Bäche stehen vorwiegend Döbel und die eher scheuen Forellen, und der ein oder andere fette Aal rundet die Sache ab.

So gehst du die Strecke an

Die mit Abstand erfolgreichste Methode an diesem Weserabschnitt ist das Spinnfischen, was bei dem Räuberaufkommen kaum verwundert. Arbeite die Buhnenköpfe und die Strömungskanten konsequent ab, dann kommst du Hecht, Barsch und Zander am nächsten. Weißfisch und Aal holst du dir klassisch mit Grund- oder Posenmontage aus den ruhigen Bereichen hinter den Buhnen, auf Wels lohnt der gezielte Ansitz an den tieferen Rinnen.

Ein paar Bereiche sind tabu oder gesondert geregelt: Das Sperrgebiet der Bundeswehr ist komplett gesperrt, und für den Hafen samt Mündung sowie die Einmündungen von Bollerbach, Grube und Schelpe gelten eigene Regelungen. Welche Karten es gibt und welche Bestimmungen, Schonzeiten und Sperrzonen aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Und dann gilt nur noch eins: den Platz so sauber hinterlassen, wie du ihn vorgefunden hast. Petri Heil an der Weser!

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