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Beschreibung
Weser bei Lüchtringen, rechtes Ufer auf gut acht Kilometern
Zwischen Strom-Kilometer 70,47 und 78,90 zieht sich die rechte Weserseite am Ortsrand von Höxter und Lüchtringen entlang, mitten im Weserbergland. Auf diesen rund achteinhalb Kilometern bekommst du echtes Fließgewässer: stetige Strömung, wechselnde Wassertiefen und ein Ufer, an dem du dir deinen Platz in Ruhe suchen kannst. Wer das Wasser lesen mag, findet hier über die Saison immer wieder neue Stellen.
Vom Zander bis zur Forelle
Die Artenvielfalt macht den Reiz aus. Auf Raubfisch gehen Zander, Hecht und Barsch, und gerade die Strömungskanten am rechten Ufer sind dafür einen Versuch wert. Wer es lieber ruhig angeht, stellt Karpfen und Barben nach oder wartet in der Dämmerung auf einen kräftigen Aal. Dazu kommen Aland, Nase und allerlei Weißfisch wie Döbel und Rotauge, und in den kühleren, sauerstoffreichen Bereichen zeigen sich Bach- und Regenbogenforelle.
Mit welcher Methode du ansetzt
Die Strecke verträgt viele Stile. Spinnfischen ist hier die Methode, mit der die meisten Fänge gelingen, vor allem auf Zander und Hecht entlang der Kanten und Buhnenfelder. Auf Aal, Barbe und Karpfen läuft das Grundangeln, vom klassischen Ansitz bis zur fein abgestimmten Montage. Für die Weißfische reicht oft die Pose, mit der du dich treiben und die Strömung für dich arbeiten lässt. Probier ruhig verschiedene Uferabschnitte aus, der Charakter wechselt über die Kilometer spürbar.
Der Fischereiverein Lüchtringen als Bewirtschafter
Bewirtschaftet wird das rechte Ufer vom Fischereiverein Lüchtringen e.V., gegründet 1930 und mit rund 230 Mitgliedern fest im Dorfleben verankert. Der Verein kümmert sich um Hege und Pflege des Bestands und unterhält sein Vereinsheim, die Alte Schmiede, mit Terrasse und Weserblick direkt am Fluss. Ob und welche Gastkarten es für die Strecke gibt, klärst du am besten direkt beim Verein. Dann steht einem Tag am rechten Weserufer nichts im Weg. Petri Heil!