Sylvensteinsee

Gewässer

Sylvensteinsee Strecke Fischereiverein Lenggries

Lenggries, Bayern
Fischereiverein Lenggries e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 2
StauseeTalsperre
Zielfische 10
BachforelleBarschHechtKarpfenRegenbogenforelleRenkeSchleieSeeforelleSeesaiblingZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFliegenfischenGrundangelnKarpfenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 11
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Anfüttern Verboten
Echolot Verboten
Entnahme von Zander und Renke mit Tageskarte Verboten
Nachtangeln Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Fangbuch führen Hinweis
Hegene mit max. 5 Nymphen, keine weitere Angel gleichzeitig Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis

Verein

Fischereiverein Lenggries e.V.

Bahnhofplatz 1, 83661 Lenggries, Bayern, Deutschland

Gewässer-Profil

27,0m
Max. Tiefe
392,0ha
Fläche
752–767 m ü. NN (Stauziel)
Höhe
Angelsaison

01. Mai bis 31. Oktober

Jahreskarte 1. Mai bis 31. Oktober, Tageskarte nur 1. Juni bis 30. September. Zahl der Karten begrenzt.
Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten an der Bundesstraße 307 (Straße Bad Tölz Richtung Achensee) entlang des Sees und an der Sylvenstein-Staumauer.

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Beschreibung

Bergsee mit Tiefgang im Isarwinkel

Wer am Sylvensteinsee steht, angelt an einem Stausee, der seit Ende der 1950er Jahre die obere Isar bändigt. Rundum stehen die Berge des Isarwinkels, das Wasser ist klar und kühl, und an der tiefsten Stelle geht es rund 27 Meter nach unten. Unter der Oberfläche liegt sogar ein Stück Geschichte: das alte Dorf Fall, das vor der Flutung abgerissen und weiter oben neu gebaut wurde. Diese Tiefe und das kalte, sauerstoffreiche Wasser prägen, was hier beißt und wie du es fängst.

Von der Renke bis zum Hecht

Der See ist ein echtes Mischgewässer. In den tieferen, kühlen Zonen ziehen Renken ihre Bahnen, dazu kommen Seesaibling und Seeforelle, die das kalte Wasser lieben. Wer es auf Räuber abgesehen hat, findet kräftige Hechte, Zander und Barsche, die an den Kanten und über dem alten Flussbett jagen. Im Sommer stehen Karpfen und Schleien in den flacheren, wärmeren Buchten. Auf Renke führt am Sylvensteinsee kein Weg an der Hegene vorbei, mit der du die Schwärme in der richtigen Tiefe abklopfst. Für die Forellen und Saiblinge lohnt die Fliegenrute, und auf Hecht und Zander bringt das Spinnfischen entlang der Abbruchkanten seine Bisse.

Wo sich das Suchen lohnt

Weil der Pegel als Hochwasserspeicher schwankt, verschieben sich die guten Stellen übers Jahr. Bei hohem Wasserstand lohnt es sich, überflutete Uferstrukturen und Einläufe abzusuchen, allen voran dort, wo Isar, Dürrach und Walchen einströmen und Nahrung in den See tragen. Fällt der Pegel, konzentriert sich der Fisch über dem alten Flusslauf und an den steilen Kanten in der Seemitte. Ein Echolot oder zumindest ein Gefühl für die Tiefenlinien hilft dir hier mehr als jede Standardstelle.

Gut zu wissen vor dem Anschlag

Der Sylvensteinsee ist kein Ganzjahresgewässer. Befischt wird er in der wärmeren Hälfte des Jahres, grob zwischen Frühsommer und Herbst, und die Zahl der ausgegebenen Karten ist begrenzt. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiverein Lenggries e.V. Ob und welche Karten gerade verfügbar sind und welche Schonzeiten, Mindestmaße und Entnahmeregeln gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst. Wer die kurze Saison nutzt und sich auf die Tiefe einlässt, bekommt eine seltene Mischung aus alpinem Salmonidengewässer und gutem Raubfischrevier. Petri Heil!

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