Spree

Gewässer

Spree Stadtstrecke Treptow–Mitte (B 10-201)

Berlin
Deutscher Anglerverband Landesverband Berlin e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 6
BarschBrachseHechtRapfenWelsZander
Angeltechniken 3
AnsitzangelnDrop-ShotSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Zelten / Übernachten Verboten
Berliner Fischereiabgabe erforderlich Hinweis
Fischereischein erforderlich Hinweis

Verein

Deutscher Anglerverband Landesverband Berlin e.V.

Hausburgstraße 13, 10249 Berlin, Berlin, Deutschland

Gewässer-Profil

154,5ha
Fläche
Zugänglichkeit

Innerstädtische Uferlagen mit befestigten Kaimauern und Spundwänden, fast alle Spots zu Fuß oder per ÖPNV erreichbar.

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Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Streetfishing auf der Spree mitten in Berlin

Wer in Berlin ans Wasser will, muss nicht weit raus. Die Spree zieht sich quer durch die Stadt, und genau die Stadtstrecke vom Einlauf des Britzer Zweigkanals in Treptow bis hoch zur Mühlendammschleuse in Mitte ist zum Spielplatz der Streetfishing-Szene geworden. Hier angelst du zwischen Brücken, Kaimauern und Ausflugsdampfern, oft mit der Kulisse der Museumsinsel im Rücken. Der Abschnitt läuft im Berliner Gewässerverzeichnis unter B 10-201 und umfasst eine Wasserfläche von rund 154 Hektar.

Brückenpfeiler, Spundwände und der Kupfergraben

Die City-Spree lebt von ihren Kanten. An den massiven Pfeilern der Oberbaumbrücke bricht sich die Strömung, dahinter bilden sich ruhige Schatten, in denen Rapfen, Barsche und Zander auf Beute lauern. Rund um den Humboldthafen prägen Spundwände das Bild, an deren senkrechten Wandungen Fische gern auf Tiefe stehen. Und dann ist da noch der Kupfergraben, der schmale Nebenarm an der Museumsinsel: tagsüber voller Touristen, nach Einbruch der Dunkelheit aber eine echte Zander-Adresse. Neben den Räubern tummeln sich auf der Strecke auch Welse und kräftige Brachsen, an strömungsberuhigten Stellen lohnt sich der Blick aufs Kraut und auf einmündende Seitenkanäle.

So fischst du die City-Spree

Im Stadtbereich kommst du mit leichtem Gerät am weitesten. Eine handliche Spinnrute, kleine Gummifische und ein feines Drop-Shot-Rig reichen, um die Pfeiler und Wandkanten sauber abzusuchen. Wichtiger als Wurfweite ist hier die Köderführung: langsam an der Struktur entlang, immer wieder Pausen einlegen, denn die Bisse kommen oft im Absinken. Bewährt hat sich folgende Grundausstattung:

  • Spinnrute um 2,40 bis 2,70 m mit Wurfgewicht etwa 8 bis 15 g
  • Gummifische in 8 bis 14 cm, dazu Jigköpfe von rund 5 bis 20 g
  • Kescher und Maßband gehören immer mit ans Wasser

Die Abend- und Nachtstunden sind auf der Strecke besonders ergiebig, gerade wenn der Schiffsverkehr nachlässt und das Wasser zur Ruhe kommt.

Bevor du loslegst

Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom Deutschen Anglerverband Landesverband Berlin. Welche Angelkarten es für die Stadtstrecke gibt und welche Regeln aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, dort erfährst du auch, welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade greifen. Ein gültiger Fischereischein und die Berliner Fischereiabgabe gehören ohnehin in die Tasche. Praktisch an der City-Spree: Fast jeder Spot ist zu Fuß oder mit dem Nahverkehr erreichbar, viele Uferpartien sind als befestigte Kaianlagen ausgebaut. Petri Heil mitten in der Hauptstadt!

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