Spree

Gewässer

Spree Spreewald: Lübbenau – Lübben

Lübben/Lübbenau, Brandenburg
Kreisanglerverband Lübben e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 10
AalAlandBarschBrachseHechtKarpfenQuappeSchleieWelsZander
Angeltechniken 4
AnsitzangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 14
Anfüttern Erlaubt
Angeln ohne Fischereischein (nur Friedfisch, 2 Handangeln) Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Nachtangeln Verboten
Angelkarte erforderlich Hinweis
Fischereiabgabe erforderlich Hinweis
Friedfischangeln für Kinder ab 8 Jahren Hinweis
Gültigen Personalausweis mitführen Hinweis
Nachtangeln nur auf ausgewiesenen Strecken/Zonen Hinweis

Verein

Kreisanglerverband Lübben e.V.

Langer Rücken 30, 15907 Lübben, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Tagesangeln von 1 Std. vor Sonnenaufgang bis 1 Std. nach Sonnenuntergang. Schonzeiten der Arten beachten.
Parkmöglichkeiten

Viele Angelplätze im Spreewald sind nur mit Boot oder Kahn erreichbar. Pkw-Stellplätze gibt es an den Häfen und Ortseinstiegen in Lübben und Lübbenau.

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Beschreibung

Mit dem Kahn durch den Oberspreewald

Zwischen Lübbenau und Lübben fächert sich die Spree in ein weitverzweigtes Netz aus Fließen auf, das nach der letzten Eiszeit entstand und später durch Kanäle erweitert wurde. Genau dieses Labyrinth aus ruhig ziehendem Wasser macht den Reiz des Abschnitts im Biosphärenreservat Spreewald aus. Wer hier angelt, ist meist mit dem Boot oder dem traditionellen Kahn unterwegs, denn die spannendsten Stellen liegen tief im Auwald und sind zu Fuß kaum zu erreichen.

Das Wasser zieht gemächlich, die Ufer sind dicht bewachsen, und überall findest du Kehren, Krautfelder und schattige Abschnitte unter überhängenden Erlen. Solche Strukturen sind kleine Fischmagneten: Hier stehen Hechte auf der Lauer, Barsche jagen entlang der Kanten, und in den tieferen Rinnen lassen sich Aal, Schleie und kapitale Karpfen überlisten.

Welche Fische hier ziehen

Der Spreewald gilt nicht umsonst als eines der fischreichsten Reviere Brandenburgs. Neben Hecht, Zander und Barsch tummeln sich hier auch Wels, Aal, Schleie, Brachse und Aland, dazu die eher heimlich lebende Quappe. Für Raubfischangler ist vor allem das Zusammenspiel aus engen Fließen und breiteren Hauptarmen reizvoll, weil sich Räuber an den Übergängen und Einmündungen gern positionieren.

Friedfischfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. In Brandenburg darfst du mit zwei Friedfischhandangeln sogar ohne Fischereischein ans Wasser, sofern du Angelkarte und Fischereiabgabemarke dabeihast. Kinder dürfen ab dem vollendeten achten Lebensjahr mitangeln. Welche Papiere du im Einzelnen brauchst und welche Strecken freigegeben sind, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.

So gehst du es an

Am erfolgreichsten ist auf den Fließen das Grundangeln, dicht gefolgt vom feinen Posenangeln in den ruhigen Buchten. Wer auf Räuber geht, fährt mit einer kurzen, sensiblen Spinnrute am besten, weil sich damit auch enge Stellen mit dichtem Uferbewuchs sauber abfischen lassen. Vom Kahn aus kannst du an einseitig befischbaren Gewässern über die ganze Breite werfen und erreichst so Plätze, die vom Ufer verschlossen bleiben.

Plane deinen Tag rund ums Licht: Auf weiten Teilen der Spree darfst du von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang angeln, das Nachtangeln ist nur auf ausgewiesenen Abschnitten möglich. Da das gesamte Gebiet als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt ist, lohnt es sich doppelt, leise und rücksichtsvoll unterwegs zu sein. Petri Heil im Spreewald!

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