Salzach
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Beschreibung
Salzach im Pinzgau: Fliegenwasser zwischen Niedernsill und Gries
Auf rund 17,7 Kilometern zieht die Salzach hier durch das Pinzgau, vorbei an Bruck, Zell am See, Kaprun und Piesendorf. Der obere Teil ist klassisches Fliegenwasser: breite Schotterbänke, flache Überrinner und klare Rinnen, in denen du die Fische bei gutem Licht oft schon stehen siehst. Dass es im Wasser reichlich Koppen gibt, sagt dir nebenbei einiges über die Wasserqualität. Wer das Sichtfischen auf kurze Distanz mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Äschenregion mit Charakter
Der Abschnitt liegt in einer typischen Äschen- bis Barbenregion, und die Äsche ist der Leitfisch der Strecke. Der bewirtschaftende Verein züchtet sie im Projekt Salzachäsche Pinzgau aus eigenen Wildfischen nach und besetzt auch die heimische Bachforelle aus den Seitenbächen. Neben Äsche und Bachforelle triffst du auf Regenbogenforelle, Bachsaibling und Barbe. Die angeschlossenen Seekanäle spielen ihre eigene Karte aus: Dort ist die Fischerei deutlich vielseitiger, vom Salmoniden bis zu Hecht, Zander und Wels ist alles möglich.
Strecken und Methoden
Das Revier teilt sich auf. Die Fliegenstrecke reicht vom Revierbeginn bei der Grenztafel Bräu-Rupp bis zur Hummersdorfer Brücke und ist der Spielplatz für Trockenfliege und Nymphe. Auf der Spinnstrecke von Walchen bis zur Mündung der Kapruner Ache sowie im Bereich Bruck darfst du mit Kunstködern ran. Die Seekanäle erweitern dein Programm noch einmal spürbar. Plane deinen Tag also danach, welche Zielfische du angehen willst, denn die Zonen geben den Stil vor.
Gut zu wissen vor dem Anschlag
Die Tageskartensaison läuft von Anfang März bis Ende November. Die Lizenzzahl ist begrenzt, was dem Bestand und der Ruhe am Wasser zugutekommt. Sämtliche Nebenbäche sind von der Befischung ausgenommen. Welche Karten es gibt und welche Regeln und Schonzeiten aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Fischereiverein Bruck an der Glocknerstraße. Dann steht einem entspannten Tag im Pinzgau nichts im Weg. Petri Heil!