Salzach
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Beschreibung
Salzach im SSFV-Revier 17: ein Großfluss an der bayerischen Grenze
Ab der Landesgrenze zwischen Salzburg und Oberösterreich wird die Salzach weit und kraftvoll. Breite Züge, kräftige Strömung, Schotterbänke und tiefere Rinnen wechseln sich ab, und das Flussbett verändert sich von Jahr zu Jahr. Hier bildet der Fluss die Grenze zu Bayern, befischen darfst du ausschließlich das rechte, österreichische Ufer. Das Revier des Salzburger Sportfischerei-Vereins zieht sich am rechten Ufer von der Landesgrenze bei Flusskilometer 37,5 bis 25 Meter unterhalb der Grenzbrücke Ach-Burghausen.
Wer die Strömung lesen kann, findet an den Kanten, Rückläufen und Schotterbänken ständig neue Standplätze. Genau das macht den Abschnitt reizvoll: kein Wasser für Routine, sondern eines, das Gewässerverständnis und Geduld belohnt.
Welche Fische dich hier erwarten
Der Bestand ist flusstypisch und vielseitig. In den strömungsnahen Bereichen stehen Äschen sowie Bach- und Regenbogenforellen, während sich in den tieferen Zonen kräftige Barben halten. Dazu kommt die Nase als typischer Weißfisch der schnellen Strecken. Mit etwas Glück begegnet dir der Huchen, der heimliche Großräuber dieses Flusssystems. In den kühleren Monaten rückt außerdem die Aalrutte ins Blickfeld, was einiges über die Wasserqualität dieses Abschnitts verrät.
Methoden und was du vor Ort beachten solltest
Das weite, strömende Wasser spielt aktiven Techniken in die Karten. Mit der Fliege lassen sich Äschen und Forellen an den Kanten gezielt anwerfen, der Blinker bringt dich an die Standplätze von Huchen und Barbe, und am Grund kommen die kräftigen Bodenfische ans Band. Auch das Posenangeln in ruhigeren Buchten funktioniert gut. Wichtig zu wissen: Der Tagesfang ist begrenzt und entnommene Fische gehören vollständig ins Fangbuch. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, dort erfährst du auch, ob und welche Karten es für das Revier gibt. Mit der Karte für diesen Abschnitt darfst du zusätzlich die Untere Moosach und den Lohirglbach befischen. Petri Heil.