Ruhr

Gewässer

Ruhr Harkortsee

Wetter (Ruhr), Nordrhein-Westfalen
Sportfischereiverein Hagen, Herdecke und Umgegend
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Stausee
Zielfische 11
AalBachforelleBarschBrachseHechtKarpfenRotaugeRotfederSchleieSeeforelleWels
Angeltechniken 4
AnsitzangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 5
Bootsangeln Erlaubt
Gastangeln mit Gastkarte Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten

Verein

Sportfischereiverein Hagen, Herdecke und Umgegend

Vorhaller Weg 2, 58313 Herdecke, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Gewässer-Profil

7,0m
Max. Tiefe
2,2m
Ø Tiefe
145,0ha
Fläche
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, Schonzeiten der jeweiligen Fischarten beachten

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Fischbestand
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Beschreibung

Stillwasser im Ruhrtal mit eigenem Charakter

Zwischen Hagen, Herdecke und Wetter staut sich die Ruhr zum Harkortsee, einem von sechs Ruhrstauseen, der schon 1931 angelegt wurde. Auf gut drei Kilometern Länge und rund 330 Metern Breite hast du hier eine weite Wasserfläche von etwa 145 Hektar vor dir, die zwar als Stausee gilt, unter der Oberfläche aber den langsam ziehenden Charakter eines Flusses behält. Am Nordufer fallen die Steilhänge des Ardeygebirges ab und geben dem Abschnitt ein Gesicht, das man so an vielen Stillgewässern vergeblich sucht.

Flach, ruhig und ständig in Bewegung

Wer den Harkortsee zum ersten Mal befischt, sollte sein Tiefenbild im Kopf haben. Im Schnitt steht hier nur gut zwei Meter Wasser, an der tiefsten Stelle sind es rund sieben Meter. Das macht den See zu einem überwiegend flachen, krautreichen Revier, in dem sich Weißfisch und Räuber gut verteilen. Eine Besonderheit prägt das Wasser zusätzlich: Als Ausgleichsbecken für den oberhalb liegenden Hengsteysee mit seinem Pumpspeicherkraftwerk schwankt der Pegel im Tagesverlauf. Diese leichte Strömung und der wechselnde Wasserstand halten Nahrung in Bewegung und sorgen dafür, dass Fische ihre Standplätze immer wieder verlagern. Beobachte, wo das Wasser zieht, dann findest du die aktiven Fische schneller.

Vom Aal bis zum Waller

Die Artenvielfalt kann sich sehen lassen. Neben Aal, Schleie und kräftigen Karpfen tummeln sich Brassen, Rotaugen und Rotfedern in den flacheren Zonen, während Hecht, Barsch und sogar Waller die Räuberfraktion stellen. In den kühleren Zuläufen stehen zudem Forellen. Spinnfischen gilt am Harkortsee als die fängigste Methode, gerade entlang der Kanten und über den Krautfeldern, wo die Räuber auf Beute lauern. Für ruhigere Ansitze auf Friedfisch findest du an den weiten Uferstrecken reichlich Platz.

Boot, Ufer und Anfahrt

Vom Ufer aus lässt sich der See an vielen Stellen gut beangeln, und Vereinsmitglieder kommen mit vereinseigenen Ruderbooten auch an die schwerer erreichbaren Bereiche heran. Rund um den See liegen mit der Burg Wetter und dem Wasserschloss Werdringen ein paar lohnende Blickfänge, falls die Beißpause mal länger ausfällt. Den Harkortsee bewirtschaftet der Sportfischereiverein Hagen, Herdecke und Umgegend e.V., der auch Gastanglern die Tür öffnet. Ob und welche Karten gerade verfügbar sind und welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. Petri Heil am Harkortsee!

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