Oder
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Beschreibung
Angeln an der Oder zwischen Neuzelle und Mariendorfer Wehr
Auf rund 156 Flusskilometern zieht die Oder als Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen durch den Osten Brandenburgs, von Höhe Neuzelle unterhalb der Neißemündung bis hinab zum Mariendorfer Wehr. Für dich bedeutet das einen großen, lebendigen Tieflandstrom mit kräftiger Strömung, gespickt mit Buhnen, Altarmen und angeschlossenen Kanälen. Wer Abwechslung sucht, findet sie hier an fast jeder Flusskrümmung.
Die Buhnenfelder sind das Herzstück dieser Strecke. In den ruhigeren Kehrwässern hinter den Steinpackungen sammeln sich Weißfische, und genau dort stehen oft auch die Räuber auf der Lauer. Mit dem Spinnköder an der Strömungskante kommst du Zander und Hecht auf die Schliche, während sich im tieferen Hauptstrom der Wels herumtreibt. Magst du es ruhiger, legst du den Köder im Altarm ab, wo Karpfen, Schleie und Brachsen gründeln.
Was dich im Wasser erwartet
Der Fischbestand kann sich sehen lassen. Neben den klassischen Raubfischen Hecht, Zander und Wels tummeln sich Aal und kapitale Karpfen in der Oder, dazu eine breite Palette an Friedfischen wie Brachse, Plötze, Döbel, Rotfeder und Güster. Diese Vielfalt macht den Strom für den gezielten Ansitz genauso spannend wie für die aktive Spinnangelei. Geangelt wird vom Ufer oder vom verankerten Boot, mit höchstens zwei Handangeln gleichzeitig.
Bevor du die Rute auswirfst
Die Strecke wird vom Landesanglerverband Brandenburg bewirtschaftet und gehört zu seinem Gewässerpool. Im Bereich des Nationalparks Unteres Odertal gelten besondere Regeln samt Fangkartenpflicht, die du vor dem ersten Wurf unbedingt prüfen solltest. Welche Karten es gibt, für wen sie gelten und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade aktuell sind, klärst du am besten direkt beim Verein. Dann steht einem Tag am großen Strom nichts mehr im Weg. Petri Heil!