Oder

Gewässer

Oder Polnischer Grenzabschnitt (Ratzdorf–Mescherin)

Grenzoder, Brandenburg/Polen
Polski Związek Wędkarski (PZW)
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 15
AalAlandBarbeBarschBrachseDöbelHechtKarpfenQuappeRapfenRotaugeRotfederUkeleiWelsZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnKarpfenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 6
Anfüttern Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt

Verein

Polski Związek Wędkarski (PZW)

Anrufen E-Mail Website
Polen

Gewässer-Profil

160,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße der polnischen Gewässerordnung beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Grenzoder zwischen Ratzdorf und Mescherin

Ab der Neißemündung bei Ratzdorf trennt die Oder über rund 160 Flusskilometer Deutschland und Polen, ehe sie sich nördlich von Schwedt teilt und die Westoder bis Mescherin weiter die Grenze zieht. Auf der polnischen Seite bewirtschaftet der Polnische Anglerverband (PZW) die Strecke. Wer als Mitglied des Landesanglerverbandes Brandenburg über die Austauschangelkarte hierherkommt, fischt einen großen, lebendigen Strom mit erstaunlich wenig Druck am Wasser.

Prägend sind die Buhnen, die in dichter Folge ins Wasser greifen. Zwischen ihren Köpfen entstehen Kehrwasser, Kanten und ruhigere Felder, dazwischen zieht die Hauptströmung über sandigen Grund. Genau dieses Wechselspiel macht den Reiz aus. Hänger bleiben überschaubar, und an jeder Buhne wartet eine neue Stelle, die du abfächern kannst.

Was zwischen den Steinpackungen steht

Die Oder gilt als ausgesprochen fischreich. Über die angeschlossenen Polder und Altarme findet hier fast jeder heimische Süßwasserfisch Lebensraum. Für Raubfischangler ist die Strecke ein Revier mit Charakter: Zander stehen an den tiefen Kanten, Rapfen jagen über den Buhnenköpfen, und im Hauptstrom ziehen Wels und kräftige Barben ihre Bahnen. Dazu kommen Hecht, Döbel und die im Winter aktive Quappe. Friedfischfreunde finden in den strömungsberuhigten Buhnenfeldern gute Plätze für Brassen, Aland und Karpfen.

So fischst du die Strecke

Am produktivsten ist meist das Spinnfischen vom Ufer. Mit Gummiködern an Jigköpfen tastest du die Buhnenkanten ab. Bei normalem Pegel reichen Köpfe um 14 bis 20 Gramm, bei Niedrigwasser darf es leichter sein, damit der Köder grundnah, aber nicht festgenagelt läuft. Karpfen- und Friedfischangler legen ihre Futterplätze bevorzugt in die ruhigeren Felder hinter den Buhnen.

  • Fächere jeden Buhnenkopf systematisch ab, der erste Wurf gehört der Abrisskante.
  • Natürliche Köderdekore laufen im leicht getrübten Oderwasser oft besser als grelle.
  • Halte Abstand zur Berufsschifffahrt, die Fahrrinne ist viel befahren.

Karte und Bestimmungen

Die polnische Strecke fischst du über die Austauschangelkarte des Landesanglerverbandes Brandenburg, die nur Verbandsmitgliedern offensteht. Welche Gewässerabschnitte genau eingeschlossen sind und welche Regeln der jeweiligen Woiwodschaft gelten, klärst du vor dem Angeln am besten direkt beim Verband. Schonzeiten und Mindestmaße richten sich nach polnischem Recht, prüf sie also rechtzeitig. Dann steht einem langen Tag am Strom nichts im Weg. Petri Heil.

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