Neckar

Gewässer

Neckar Strecke Hirschau–Tübingen (Tageskarte)

Tübingen, Baden-Württemberg
Kreisfischereiverein Tübingen e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 2
FlussKanal
Zielfische 14
AalÄscheBachforelleBarbeBarschDöbelHechtHuchenKarpfenNaseRegenbogenforelleSchleieWelsZander
Angeltechniken 2
AnsitzangelnPosenangeln
Gewässerregeln 10
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Anfüttern Verboten
Betreten von Kraftwerks- und Betriebsanlagen Verboten
Bootsangeln Verboten
Futterboot Verboten
Nachtangeln Verboten
Anzahl Haken pro Angel Hinweis
Huchen: keine Entnahme mit Tages-/Wochenkarte Hinweis

Verein

Kreisfischereiverein Tübingen e.V.

Gartenstraße 186, 72074 Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland

Gewässer-Profil

Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Schonzeiten der einzelnen Fischarten beim Verein erfragen.
Zugänglichkeit

Zentral in Tübingen gelegen und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Beschreibung

Mitten durch Tübingen: der Neckar zwischen Hirschau und Stadtwehr

Auf der Strecke von der Hirschauer Straßenbrücke bis zur Brücke an der Stuttgarter Straße zeigt der Neckar in Baden-Württemberg gleich zwei Gesichter. Mal zieht er als breiter Strom durch das Tübinger Stadtwasser, mal läuft parallel der Kraftwerkskanal mit, der dem Abschnitt seine eigene Strömungsdynamik gibt. Wehre, raue Rampen und Steinbuhnen gliedern das Wasser, dazwischen liegen ruhige Staubereiche und tiefere Kehrungen. Genau dieser Wechsel aus Zug, Kehrwasser und Struktur macht den Reiz aus, weil jede Stelle ihren eigenen Charakter und ihre eigenen Fische hat.

Was hier schwimmt und wo du ansetzen kannst

Der Bestand ist erstaunlich breit für eine Stadtstrecke. In der kräftigen Strömung unterhalb der Rampen und Buhnen stehen Barbe, Nase und Döbel, die das sauerstoffreiche Wasser lieben. In den tieferen, ruhigeren Bereichen rund um die Staubereiche tummeln sich Hecht, Zander und der eine oder andere kapitale Wels, während Karpfen und Schleie eher die weicheren Zonen mit Grund suchen. Dazu kommen Aal, Bachforelle, Regenbogenforelle und mit etwas Glück die anspruchsvolle Äsche. Selbst der Huchen ist hier ein Thema, ein Fisch, der echtes Können und Respekt verlangt. Wer die Kanten zwischen schnellem und langsamem Wasser liest, findet schnell die Plätze, an denen sich ein Ansitz lohnt.

Anfahrt, Zeiten und ein paar Dinge zum Beachten

Praktisch ist die zentrale Lage: Der Abschnitt liegt mitten in Tübingen und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, sodass du nicht zwingend aufs Auto angewiesen bist. Befischbar ist das Wasser ganzjährig, vom Boot aus geht hier allerdings nichts. Nachtangler kommen auf ihre Kosten, denn das Nachtfischen ist an der Strecke möglich. An einigen markierten Teilstücken rund um die Kraftwerke ist nur das Angeln mit Einfachhaken gestattet, und im Bereich der Tübinger Brücken gelten besondere Zeitfenster. Welche Regeln, Schonzeiten und Mindestmaße im Detail gerade gelten und ob bzw. welche Karten verfügbar sind, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Kreisfischereiverein Tübingen. Dann steht einem entspannten Tag am Neckar nichts im Weg. Petri Heil!

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