Neckar

Gewässer

Neckar Oberer Neckar, Schwenningen – Tübingen

Horb am Neckar, Baden-Württemberg
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 9
ÄscheBachforelleBachschmerleBarbeDöbelElritzeGroppeQuappeRegenbogenforelle
Angeltechniken 2
FliegenfischenSpinnfischen
Gewässerregeln 7
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Anfüttern Verboten
Futterboot Verboten
Nachtangeln Verboten

Gewässer-Profil

ca. 315 m (Tübingen) bis 705 m ü. NHN (Quelle)
Höhe

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Wo der Neckar noch ein Forellenfluss ist

Zwischen der Quelle bei Schwenningen und dem alten Universitätsstädtchen Tübingen zeigt sich der Neckar von einer Seite, die viele gar nicht kennen. Hier ist er kein träger Schifffahrtskanal, sondern ein lebendiger, oft flott strömender Fluss durch die Schwäbische Alb und das Obere Gäu. Klares Wasser, kiesiger Grund, dazwischen tiefere Gumpen und ruhige Kehren: klassisches Revier der Forellen- und Äschenregion. Auf diesem langen Abschnitt wechseln sich naturnahe Strecken mit städtischen Passagen ab, und genau dieser Wechsel macht den Reiz aus.

Bachforelle vorn, Äsche als Charakterfisch

Den Ton gibt die Bachforelle an. Sie steht hinter Steinen, an Strömungskanten und unter überhängenden Ufern, dort wo sie Deckung und Nahrung gleichzeitig findet. Ihr zur Seite steht die Äsche, die nach Jahrzehnten schwerer Verschmutzung erst in den 1970er Jahren wieder zurück in den Oberen Neckar gebracht wurde und heute für viele Fliegenfischer der eigentliche Charakterfisch der Strecke ist. Anders als die Forelle steht sie frei im offenen Wasser, was sie spannend zu befischen, aber auch empfindlich macht. Dazu kommen Barbe und Döbel in den wärmeren, ruhigeren Abschnitten sowie eingewanderte Regenbogenforellen. Kleinfische wie Groppe, Elritze und Schmerle bilden die Nahrungsgrundlage und sind ein gutes Zeichen für ein intaktes Gewässer. In einzelnen Bereichen läuft sogar die Wiederansiedlung der Quappe.

So gehst du den Oberen Neckar an

Das hier ist Wasser für den aktiven Angler. Mit der Fliegenrute pirschst du dich flussaufwärts an die Standplätze heran, an warmen Sommerabenden läuft oft etwas auf die trockene Fliege, wenn die Äschen steigen. Wer lieber mit der Spinnrute unterwegs ist, sucht mit kleinen Ködern die Strömungskanten und tieferen Löcher ab, etwa unterhalb von Wehren und Brücken, wo die größeren Forellen ihren Platz behaupten. Geh leise, halte dich am Ufer zurück und denk an die Tarnung: In dem klaren Wasser sehen dich die Fische schneller als dir lieb ist.

Der Abschnitt ist auf viele verschiedene Strecken aufgeteilt, die von örtlichen Vereinen bewirtschaftet werden. Welche Karten es für den jeweiligen Bereich gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim zuständigen Verein vor Ort. Dann steht einem schönen Tag am jungen Neckar nichts im Weg. Petri Heil!

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