Mosel

Gewässer

Mosel Stauhaltung Wintrich – Zeltingen

Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz
Fischereipächter Siegfried Hammes
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 12
AalAlandBarbeBarschBrachseDöbelHechtRapfenRotaugeSchleieWelsZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 6
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Bootsangeln Verboten
Nachtangeln Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Entnahmepflicht für invasive/nicht heimische Arten Hinweis

Verein

Fischereipächter Siegfried Hammes

Anrufen E-Mail Website
Schanzstraße 13a, 54470 Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

17,6km
Länge
106,5 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. In der Frühjahrsschonzeit gelten Einschränkungen für Kunstköder.
Zugänglichkeit

Das Ufer ist über begleitende Uferwege erreichbar. Auf der rechten Moselseite verläuft die B 53 streckenweise nah am Wasser, bei Graach grenzt ein Campingplatz an den Fluss.

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Beschreibung

Wo die Mosel zwischen Wintrich und Zeltingen ihre Schleifen zieht

Rund 17 Kilometer staugeregelter Strom liegen zwischen der Staustufe Wintrich und der Staustufe Zeltingen, und auf diesem Stück zeigt die Mosel ihr typisches Mittelmosel-Gesicht. Der Fluss windet sich in weiten Bögen an Weinbergen, Feldern und Winzerorten vorbei und streift dabei mitten durch Bernkastel-Kues. Der Grund ist hier überwiegend sandig, das Wasser durch die Stauhaltung ruhig und tief genug, dass sich der Charakter übers Jahr kaum hektisch ändert. In der Außenkurve einer der großen Mäanderschleifen schiebt sich sogar ein kleines Waldstück bis ans Ufer, ein Wechsel, der dem sonst offenen Tal Struktur gibt.

Raubfisch und Weißfisch auf engem Raum

Für Angler ist dieser Abschnitt ein dankbares Revier, weil Raub- und Friedfisch dicht beieinanderstehen. Auf Zander und Hecht lohnt sich der Blick an Kanten, Hafeneinfahrten und den tieferen Rinnen, während Rapfen und Döbel im strömungsberuhigten Wasser hinter Strukturen jagen. Wer es ruhiger mag, findet mit Barbe, Brachse und Rotauge genug Friedfisch, und im Hafenbereich bei Bernkastel sammelt sich gern der Weißfisch. Dazu kommen Aal und Schleie, und auch der Wels hat sich längst eingerichtet. Geangelt wird ausschließlich vom Ufer, was den Reiz nicht schmälert, denn die langen, gut zugänglichen Uferlinien geben dir reichlich Platz, deine Stelle in Ruhe abzusuchen.

Anfahrt, Ufer und das Drumherum

Den Zugang machst du dir leicht, wenn du dich an den begleitenden Wegen orientierst. Auf der rechten Moselseite verläuft die B 53 streckenweise nah am Wasser, dazwischen liegen Lichtungen und Pfade, die dich ans Ufer bringen. Bei Graach grenzt ein Campingplatz an den Fluss, und auch rund um Wehlen und Bernkastel-Kues kommst du bequem an die Angelstellen. Bewirtschaftet wird die Strecke von den ortsansässigen Fischereipächtern. Welche Erlaubnisscheine es gibt und was gerade gilt, klärst du am besten direkt beim Bewirtschafter, der dir auch sagt, worauf du in der Frühjahrsschonzeit achten musst. Petri Heil an der Mittelmosel.

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