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Fischerei-Pächter Toni Kröber
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Beschreibung
Angeln an der Mosel zwischen Müden und Lehmen
Zwischen den Staustufen Müden und Lehmen schiebt sich die Mosel zwischen Müden und Lehmen als breiter, aufgestauter Strom durch das enge Tal der Untermosel. Gut sechzehn Kilometer Wasser liegen hier zwischen den beiden Wehren, eingerahmt von steilen Weinbergterrassen und den typischen Moselschleifen, die sich tief ins Schiefergebirge gegraben haben. Orte wie Moselkern, Hatzenport, Löf und Brodenbach reihen sich am Ufer auf, dazwischen findest du ruhige Buchten ebenso wie die tiefe, schiffbare Fahrrinne. Wer Abwechslung sucht, ist auf diesem Abschnitt richtig.
Was den Abschnitt fürs Angeln ausmacht
Die Stauhaltung sorgt für viel Wasser unter dem Kiel und für Tiefen, in denen sich Raubfisch und Friedfisch gleichermaßen wohlfühlen. Spannend wird es überall dort, wo Struktur ins Spiel kommt: an den Steinpackungen der Ufer, rund um Hafen- und Anlegebereiche, an Brückenpfeilern und dort, wo kleinere Seitenbäche einmünden. Genau diese Zuflüsse machen den Abschnitt besonders, denn an ihnen halten sich strömungsliebende Arten wie Hasel und Nase vergleichsweise zahlreich, die anderswo an der gestauten Mosel seltener geworden sind. In den ruhigeren Hafenbereichen kannst du auf dem Grund gezielt Zandern nachstellen, während im freien Wasser kapitale Rapfen ihren Beutefischen hinterherjagen.
An Fisch mangelt es hier nicht. Neben Zander, Hecht und Wels stehen dir Barbe, Döbel, Karpfen und Schleie ebenso gegenüber wie große Schwärme von Rotaugen und Brassen, dazu der eine oder andere Aal in den Abendstunden.
Praktisches für deinen Ansitz
Die Bandbreite an Methoden ist groß. Mit Grundmontage oder Feeder kommst du an Friedfisch und Barbe, mit der Pose lassen sich die Weißfischschwärme im Uferbereich befischen, und für Zander, Hecht und Rapfen lohnt das Spinnfischen entlang der Kanten und Strömungsabrisse. Behalte den Berufsschiffsverkehr im Blick und such dir Standplätze, an denen du sicher und mit genügend Abstand zur Fahrrinne fischst. Bewirtschaftet wird die Strecke vom örtlichen Fischerei-Pächter. Ob und welche Erlaubnisscheine ausgegeben werden und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Pächter, bevor du losziehst. Dann steht entspannten Stunden am Wasser nichts im Weg. Petri Heil!