Mosel

Gewässer

Mosel Stauhaltung Detzem (Trier–Detzem)

Schweich, Rheinland-Pfalz
Fischerei-Pächter Manfred Schmitt
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 10
AalBarbeBarschBrachseDöbelHechtRapfenRotaugeWelsZander
Angeltechniken 3
AnsitzangelnGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 7
Setzkescher Erlaubt
Bootsangeln Verboten
Nachtangeln Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Entnahmepflicht invasive Arten (Grundeln/Welse) Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis
Schonbezirke an Staustufen Hinweis

Verein

Fischerei-Pächter Manfred Schmitt

Anrufen E-Mail Website
Auf den Gruben 7, 54346 Mehring, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

28,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Während der Frühjahrsschonzeit sind keine Kunstköder außer der Fliege erlaubt. Schonzeiten der einzelnen Arten beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Die Mosel zwischen Trier und Detzem

Zwischen den Staustufen Trier und Detzem staut sich die Mosel auf rund 28 Flusskilometern zur längsten Stauhaltung des gesamten Flusses auf. Der Abschnitt zieht vom Trierer Stadtgebiet vorbei an Schweich und Mehring, ehe sich rechts und links die Weinberge auftun. Bis Schweich begleitet dich überwiegend Stadt, danach wird es deutlich ländlicher.

Der Flusslauf ist hier stark ausgebaut und begradigt, große natürliche Kurven mit Kehrwässern wirst du kaum finden. Der Grund ist überwiegend sandig. Genau deshalb lohnt es sich, gezielt nach Struktur zu suchen: Brücken, Hafenbecken und die Bereiche rund um die Schleusen brechen die Monotonie und ziehen Fisch an.

Räuber an Steinpackungen und Schleusen

Für Raubfischangler ist diese Strecke ein echter Tipp, allen voran für Zanderfans. An den Steinpackungen entlang der Ufer stehen Barsche und Zander, und an Schleusen und Brücken sorgt das verwirbelte, sauerstoffreiche Wasser für reichlich Nahrung und damit für verlässliche Hotspots. Neben Zander und Barsch gehen dir auch Hechte und kapitale Welse an die Angel, dazu Rapfen, die im Sommer an der Oberfläche jagen.

Friedfischangler kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Barben und Brachsen stehen gern an der Strömungskante, dazu Döbel, Rotaugen und in der Dämmerung der eine oder andere Aal. Wer etwas Geduld mitbringt, wird oft mit guten Fischen belohnt, auch wenn der erste Biss manchmal auf sich warten lässt.

So kommst du mit der Strömung klar

Die größte Herausforderung ist hier die Strömung. Damit dein Köder sauber auf Grund kommt, brauchst du genug Gewicht. Wird das Blei aber zu schwer, sind Hänger zwischen den Steinen vorprogrammiert, also taste dich an die passende Kombination heran. Beim Barschangeln zahlt es sich oft aus, zunächst oben in der Strömung zu führen und sich dann Stück für Stück in die Tiefe zu arbeiten.

Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom Fischerei-Pächter Manfred Schmitt in Mehring. Ob und welche Erlaubnisscheine es gerade gibt und welche Regeln aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Bewirtschafter. Denk dabei an die Schonbezirke an den Staustufen. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts im Weg. Petri Heil!

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