Max-Eyth-See
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Großer gebührenpflichtiger Parkplatz am Haus am See, gut beschildert über die Mühlhäuser Straße. Mit ÖPNV über die Stadtbahn-Haltestelle Max-Eyth-See (U12/U14) erreichbar.
Barrierefreie Wege führen einmal rund um den See, die Gaststätte am See ist ebenfalls barrierefrei zugänglich.
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Beschreibung
Angeln am Max-Eyth-See in Stuttgart-Hofen
Mitten im Naherholungsgebiet von Stuttgart-Hofen liegt dieser rund 17 Hektar große Baggersee, nur durch einen schmalen Damm vom Neckar getrennt. An Wochenenden ist rund ums Ufer einiges los, Spaziergänger, Radler und Ausflügler teilen sich die Wege. Wer hier angelt, stellt sich auf ein lebhaftes Umfeld ein und sucht sich am besten die ruhigeren Ecken abseits des Trubels. Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Württembergischen Anglerverein Stuttgart, und das merkt man dem See an.
Was unter der Oberfläche los ist
Nach dem großen Fischsterben 2019 hat der Verein viel Arbeit in die Sanierung gesteckt. Eingebrachtes Totholz, unter anderem ausgediente Weihnachtsbäume, bringt wieder Struktur in einen See, der über Jahre vor allem eine dicke Schlammauflage und wenig Kanten zu bieten hatte. Über dem Grund aus Kies und Totholz wachsen inzwischen wieder Unterwasserpflanzen wie Ähriges Tausendblatt, krauses Laichkraut und Hornkraut. Genau diese Strukturen sind es, an denen du im Frühjahr den Laich und damit auch die Fische findest. Der Bestand gilt als ausgezeichnet, vom Barsch über Schleie und Karpfen bis zu Hecht, Zander und kapitalen Welsen ist einiges vertreten.
So kommst du ans Wasser
Gefischt wird vom Ufer oder vom verankerten Boot. Für ein eigenes Boot lässt sich ein Liegeplatz am Vereinssteg mieten, und auch sonst ist die Infrastruktur angenehm: barrierefreie Wege führen einmal rund um den See, sodass du fast jede Stelle bequem erreichst. Am Haus am See gibt es einen großen, gebührenpflichtigen Parkplatz, gut beschildert über die Mühlhäuser Straße. Wer ohne Auto anreist, nimmt die Stadtbahn bis zur Haltestelle Max-Eyth-See. Ein netter Bonus für zwischendurch ist der Fischlehrpfad des Vereins, dessen Tafeln zeigen, wer da unten eigentlich schwimmt.
Eine Sache solltest du vorher wissen: Der Max-Eyth-See ist den Mitgliedern des bewirtschaftenden Vereins vorbehalten, Gastkarten gibt es im freien Handel nicht. Ob und wie du als Gast oder neues Mitglied ans Wasser darfst, klärst du am besten direkt beim Verein. Petri Heil!