Main

Gewässer

Main Strecke B (Hochstadt–Oberwallenstadt)

Michelau, Bayern
Mainfischereigemeinschaft Lichtenfels GbR
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 7
ÄscheBarbeForelleHechtKarpfenWelsZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFliegenfischenGrundangelnKarpfenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 15
Anfüttern Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Futterboot Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Ködereinbringung per Boot Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Eisangeln Verboten
Gaff Verboten
Lagerfeuer / Grillen Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Entnahmepflicht für invasive/nicht heimische Arten Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis
Watangeln (nur beim Fliegenfischen) Hinweis

Verein

Mainfischereigemeinschaft Lichtenfels GbR

Abteistraße 26, 96215 Lichtenfels, Bayern, Deutschland

Gewässer-Profil

7,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Spinn- und Kunstköderfischen ist vom 01.01. bis 31.05. gesperrt, Friedfischangeln wegen Besatz vom 16.10. bis 31.12.

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Beschreibung

Forellen, Äschen und Barben im oberfränkischen Main

Zwischen der Straßenbrücke der B 173 bei Hochstadt und dem E-Werk Oberwallenstadt zieht sich die Strecke B durch den Landkreis Lichtenfels. Der Main zeigt sich hier von seiner abwechslungsreichen Seite. In den letzten Jahren wurde der Fluss umfassend renaturiert, flache und tiefe Bereiche wechseln sich ab, dazu kommen Rückströmungen, Schilfkanten und ruhige Buchten. Wer die obere Hälfte rund um Hochstadt und Michelau befischt, trifft auf strömungsliebende Arten wie Äsche und Barbe, während sich in den tieferen Zonen Richtung Oberwallenstadt auch Hechte, Zander und Karpfen halten.

Wo der Fluss seine Standplätze verrät

Die Struktur macht den Reiz dieses Abschnitts aus. An den schnell überströmten Kiesbänken im oberen Teil fühlen sich Forelle und Äsche wohl, hier kommt vor allem die Fliegenrute zu ihrem Recht. Etwas weiter flussab, wo die Strömung nachlässt und sich tiefere Rinnen bilden, lohnt der Ansitz auf Friedfisch oder das gezielte Spinnfischen auf Raubfisch. Das letzte Stück von Michelau bis zum Oberwallenstadter Wehr gilt unter Kennern als unterschätzt. Wer Zeit mitbringt und die Gumpen unterhalb der Strömungskanten abklopft, darf hier mit kapitalen Fischen rechnen.

Mehr als nur der Hauptlauf

Zum Revier zählt nicht allein der eigentliche Flusslauf. Mehrere Altarme gehören dazu, darunter das sogenannte Rießner-Loch, das über einen Ein- und einen Auslauf mit dem Main verbunden ist, sowie ein angebundener Baggersee bei Schwürbitz. Diese ruhigeren, langsam durchströmten Wasser bringen Abwechslung ins Spiel und sind gerade an warmen Sommertagen einen Versuch wert.

Bevor du den ersten Wurf machst

Bewirtschaftet wird der Main im Landkreis Lichtenfels von der Mainfischereigemeinschaft Lichtenfels, die für diese Strecke vergleichsweise offene Regeln pflegt. Nachtangeln und Anfüttern sind möglich, und auch Gastangler kommen unkompliziert ans Wasser. Welche Karten es gibt und welche Bestimmungen, Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. Dann steht einem schönen Tag am Wasser nichts im Weg. Petri Heil an der Strecke B.

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