Main

Gewässer

Main Stadtstrecke Frankfurt

Frankfurt am Main, Hessen
Frankfurter Fischer- und Schifferzunft von 945 e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 10
AalBarschBrachseHechtKarpfenRotaugeSchleieUkeleiWelsZander
Angeltechniken 6
AnsitzangelnDrop-ShotFeederangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 11
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Drohnen / Köderboote Verboten
Futterboot Verboten
Lebender Köderfisch Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Angeln nur in freigegebenen Abschnitten Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis

Verein

Frankfurter Fischer- und Schifferzunft von 945 e.V.

Weberstraße 62, 60318 Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland

Gewässer-Profil

22,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Spinn- und Kunstköderfischen erst ab 01.06. Schonzeiten und Schonmaße beim Verein erfragen.

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Fischbestand
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Beschreibung

Angeln mitten in Frankfurt

Wer den Main im Frankfurter Stadtgebiet befischt, angelt zwischen Skyline, Brücken und alten Ufermauern. Die Strecke zieht sich über rund 22 Kilometer durch die Stadt, vom Osten bis weit nach Westen, und zeigt dabei viele Gesichter: ruhige Buhnenfelder, tiefe Rinnen unterhalb der Brücken und strukturreiche Kanten an den Spundwänden. Bewirtschaftet wird das Wasser von der Frankfurter Fischer- und Schifferzunft von 945, einer der ältesten Zünfte ihrer Art überhaupt.

Der Fluss ist hier ein staugeregelter Strom. Das prägt das Angeln: gleichmäßigere Strömung, klar abgegrenzte Bereiche und Hotspots dort, wo Struktur ins Spiel kommt. Einläufe, Brückenpfeiler und Hafeneinfahrten sammeln Fisch, und genau dort lohnt sich der genauere Blick.

Raubfisch satt im Frankfurter Main

Seit sich die Wasserqualität ab den 1970er Jahren deutlich erholt hat, ist der Bestand im Frankfurter Main wieder enorm vielfältig. 34 Fischarten zählt die Zunft heute, darunter ein bemerkenswert starker Raubfischbestand. Der Zander vermehrt sich in diesem Abschnitt ausgesprochen erfolgreich, und seit einigen Jahren laicht auch der Hecht wieder natürlich im Fluss ab. Neben diesen beiden gehen dir hier Barsche, Aale und der ein oder andere kapitale Wels an den Haken.

Auf der friedlichen Seite tummeln sich Rotaugen, Lauben, Brachsen, Karpfen und Schleien. Auffällig ist die Rückkehr der heimischen Kleinfische: Wo lange invasive Grundeln dominierten, geben heute wieder Rotauge und Ukelei den Ton an, was dem gesamten Nahrungsnetz und damit den Räubern zugutekommt.

Bevor du die Rute auswirfst

Die Zunft arbeitet streckenscharf: An den Ufern markieren kleine Steine alle 200 Meter den Flusskilometer, und nur die freigegebenen Abschnitte dürfen befischt werden. Wer hier ansitzt, sollte die zugehörige Karte mit den erlaubten Zonen also griffbereit haben. Das Spinnfischen ist zudem erst im Verlauf des Jahres freigegeben. Die genauen Zeiten erfährst du beim Verein.

Welche Karten es gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt bei der bewirtschaftenden Zunft. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts im Weg. Petri Heil!

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