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Beschreibung
Wo der obere Main bei Kemmern Fahrt aufnimmt
Zwischen Kemmern und der Ebensfelder Flurgrenze zieht sich der Main über rund 17 Kilometer durch das fränkische Maintal, von Flusskilometer 391,2 auf Höhe des Kemmerner Kirchturms bis hinauf zu Kilometer 408 am Durchstich beim Dornwiesensee. Dieser Abschnitt, beim Sportfischerverein Bamberg als Main I geführt, ist ein klassischer Mittellauf: mal breit und ruhig dahinströmend, mal mit kräftigerer Strömung an den Gleithängen. Für dich bedeutet das abwechslungsreiches Wasser, in dem sich Friedfisch und Räuber gleichermaßen wohlfühlen.
Was hier schwimmt und wo es sich lohnt
Der Bestand kann sich sehen lassen. Neben kapitalen Karpfen und Schleien stehen Barben und Nasen in der Strömung, dazu kommen Hecht, Zander und Flussbarsch als Räuber. Wer es auf Großfische abgesehen hat, trifft im Main auch auf Waller und kräftige Rapfen, die an der Oberfläche jagen. In ruhigeren Buchten und an den Uferkanten tummeln sich Rotauge, Rotfeder und Aland, und mit etwas Glück geht dir an der Grundmontur ein Aal an den Haken.
Die Struktur gibt die Taktik vor. An den tieferen Rinnen und vor Strömungskanten lohnt der Ansitz mit Köderfisch oder die aktive Suche mit Blinker und Gummifisch. Barben und Nasen fischst du am besten direkt in der Strömung am Grund, während sich für Weißfisch die ruhigeren Randbereiche anbieten. Auch die Fliegenrute hat hier ihre Momente, gerade wenn die Rapfen rauben.
Bevor du ans Wasser gehst
Der Abschnitt wird vom Sportfischerverein Bamberg und Umgebung e.V. bewirtschaftet. Welche Erlaubnisscheine es für diese Strecke gibt und wie du an eine Karte kommst, klärst du am besten direkt beim Verein. Bedenke außerdem, dass am Main feste Schonzeiten und Fangbegrenzungen gelten, besonders im Frühjahr für die Raubfische. Welche Regeln gerade greifen, erfährst du ebenfalls beim Verein, bevor du den ersten Wurf machst. Petri Heil!