Lech

Gewässer

Lech Oberer Lechsee

Lechbruck am See, Bayern
Bezirksfischereiverein München e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Stausee
Zielfische 18
AalÄscheBachforelleBachsaiblingBarbeBarschBrachseDöbelHechtHuchenKarpfenRegenbogenforelleRenkeRotaugeRotfederSeeforelleSeesaiblingZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFliegenfischenGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Bootsangeln ohne Motor Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Bootsangeln mit Motor Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Fischereischein erforderlich Hinweis
Jugendliche von 7 bis 17 Jahren nur in Begleitung eines volljährigen Scheininhabers Hinweis
Tageslimit Salmoniden (max. 3) Hinweis

Verein

Bezirksfischereiverein München e.V.

Hanfelder Str. 18b, 81475 München, Bayern, Deutschland

Gewässer-Profil

15,0m
Max. Tiefe
135,0ha
Fläche
Angelsaison

01. Mai bis 30. September

Für Gastangler ist die Saison Mai bis September. Mitglieder mit Jahreserlaubnisschein angeln länger. Aktuelle Zeiten beim Verein erfragen.
Parkmöglichkeiten

Rund um den See stehen gebührenfreie Parkplätze zur Verfügung. Der See liegt am Ortsrand von Lechbruck am See.

Zugänglichkeit

Der Stausee ist vom Ufer aus gut zu beangeln. Ein rund 8 km langer, nahezu steigungsfreier Rundweg (Prälatenweg) führt um das gesamte Gewässer.

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Beschreibung

Drei Reviere in einem: der Obere Lechsee bei Lechbruck

Wer am Oberen Lechsee ankommt, fischt streng genommen an drei sehr unterschiedlichen Wässern. Die Fliegenstrecke ist das alte Lechbett, das ein Schlauchwehr vom Werkskanal abtrennt und das der Mühlbach aus Halblech das ganze Jahr mit frischem Wasser versorgt. Direkt darunter schließt die Fließstrecke an, der Werkskanal ab dem Kraftwerk Lechbruck, der über altes Urgestein zieht, bis ihn ein Naturwehr bremst. Von dort läuft der Lech kanalartig in den eigentlichen Stausee, die dritte von zwanzig Staustufen am bayerischen Lech. Rund 135 Hektar türkisblaues Wasser, an der tiefsten Stelle etwa 15 Meter, eingebettet ins Voralpenland zwischen Wieskirche und Steingaden mit Alpenpanorama im Rücken.

Was zwischen Forelle und Huchen am Haken hängt

Der See gilt als fischreich, und das merkst du an der Bandbreite. Die Salmoniden geben den Ton an: Bach- und Regenbogenforelle, Seeforelle, Bach- und Seesaibling, dazu Renke und Äsche. Der heimliche Star ist der Huchen, von dem hier immer wieder kapitale Fische über sechzig Zentimeter steigen. Wer es auf Räuber abgesehen hat, findet außerdem Hecht, Zander und kräftige Barsche, und am Grund warten Karpfen, Barbe, Brachse, Döbel, Rotauge und Aal. Die kühle Strömung und der wechselnde Tiefenverlauf vom flach auslaufenden Ufer bis ins tiefe Wasser am Damm machen den Reiz aus. Spinnfischen läuft hier traditionell gut, an der Fliegenstrecke kommst du mit der Fliegenrute am besten zum Zug, und am offenen Stausee bringen Grund und Pose die ruhigeren Bisse.

Vom Ufer, vom Boot und rundherum

Der Stausee lässt sich vom Ufer aus richtig gut beangeln, und für alle, die lieber aufs Wasser wollen, gibt es Bootsliegeplätze gegen eine Jahresgebühr. Ein Motor bleibt dabei zu Hause, denn motorisierter Bootsbetrieb ist an dieser Staustufe nicht erlaubt. Wer zwischen zwei Ansitzen die Beine vertreten will, folgt dem rund acht Kilometer langen Prälatenweg, der fast ohne Steigung ums ganze Gewässer führt. Bewirtschaftet wird das Revier vom Bezirksfischereiverein München, der den Bestand pflegt und die Erlaubnisscheine ausgibt. Welche Karten es für Gäste gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du den ersten Wurf machst. Petri Heil am Lech.

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