Lech
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Beschreibung
Am linken Lechufer bei Meitingen
Rund 4,2 Kilometer begleitet dich der Lech hier am linken Ufer, dort wo der Fluss die Grenze zwischen Meitingen und Thierhaupten zieht. Der Lech kommt als Alpenfluss daher: zügige Strömung, kühles Wasser, ein Lauf, der über die Jahrzehnte durch Staustufen und den parallel verlaufenden Lechkanal geprägt wurde. Genau dieser Wechsel aus fließenden Passagen und ruhigeren Bereichen macht die Strecke spannend, weil sich auf engem Raum ganz unterschiedliche Standplätze finden lassen.
Was hier schwimmt
Der Fischbestand spiegelt den Charakter eines lebendigen Voralpenflusses wider. In der Strömung und über kiesigem Grund fühlen sich Äsche, Forelle und der seltene Huchen wohl, während du in tieferen, ruhigeren Zonen auf Hecht, Zander, Wels und Karpfen triffst. Dazu kommen Barbe, Schleie, Aal, Barsch und die Quappe, die in den kälteren Monaten richtig aktiv wird. Wer am Wasser nachfragt, hört schnell, dass Grundangeln auf dieser Strecke besonders gut funktioniert, weil sich damit Friedfische wie Räuber gezielt am Gewässerboden anbieten lassen.
Petri Heil an Meitingens Hausstrecke
Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom Fischereiverein Meitingen, der die Strecke betreut und auch Gastkarten ausgibt. Ob und welche Erlaubniskarten gerade verfügbar sind und welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, denn solche Vorgaben ändern sich von Saison zu Saison. Da der Lech ein echter Strömungsfluss ist, lohnt vor dem Ansitz ein Blick auf den Pegel: nach Regen oder bei erhöhter Wasserführung verschieben sich die fängigen Stellen oft deutlich. Pack also etwas schwereres Blei ein und such dir die Kanten, an denen die Strömung abreißt. Dort steht meist der Fisch. Petri Heil!