Lausitzer Neiße
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Mehrere Spots auf der Strecke sind über Feldwege erreichbar, etwa das größere Wehr über den Feldweg Bremenwerk . weitere Hotspots liegen an den Wehren bei Lodenau, Ungunst und Klein Priebus.
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Beschreibung
Grenzfluss im sächsischen Dreiländereck
Auf der Strecke rund um Rothenburg in der Oberlausitz zeigt sich die Lausitzer Neiße schon als kräftiger, zügig strömender Fluss. Sie bildet hier die Grenze zu Polen, was einen praktischen Punkt mit sich bringt: Beangelt wird ausschließlich bis zur Flussmitte. Weil die Neißeauen über weite Strecken erhalten geblieben sind, hat das Wasser jede Menge natürliche Struktur behalten. Inseln, Verzweigungen, Sandbänke und tiefere Kolke wechseln sich ab, dazu kommen einige flottere Passagen mit fast schon Wildwasser-Charakter.
Was die Strecke zwischen Nieder Neundorf und Klein Priebus ausmacht
Gleich bei Nieder Neundorf liegt eine markante S-Kurve mit einer breiten, gut zugänglichen Sandbank. Kurz vor Rothenburg staut eine kleine Stufe das Wasser auf, überhängende Bäume sorgen hier für Schatten und Deckung. Flussabwärts reihen sich weitere Sandbänke und kleine Inseln aneinander. Auf Höhe des Flugplatzes Rothenburg breitet sich ein schöner Auwald aus, in den die Neiße bei hohem Wasserstand übertritt. Genau diese überfluteten Bereiche werden spannend, wenn der Fluss ordentlich Wasser führt. Richtung Klein Priebus folgen mehrere Wehre, unter anderem bei Lodenau und Ungunst, die zu den verlässlichsten Stellen der ganzen Strecke zählen.
Taktik am kräftigen Fluss
Leicht zu beangeln ist die Neiße hier nicht überall, dafür ist sie an vielen Stellen einfach zu groß und zu strömungsstark. Genau deshalb lohnt der Blick auf die Wehre: Oberhalb staut sich das Wasser, beruhigt sich und schafft die Plätze, an denen sich die Fische sammeln. Wer auf Karpfen aus ist, sollte regelmäßig nachfüttern, denn die Strömung verteilt das Futter rasch. Such dir dafür ruhigere Ecken mit wenig Zug. Die Schilfränder sind eine eigene Geschichte. Hier ziehen die Fische auf Nahrungssuche entlang, und eine unauffällige Wurmmontage direkt an der Kante bringt dir oft einen Aal ans Band. Auf Barsch, Hecht und Zander macht sich das Spinnfischen entlang der Kanten und Strukturen bezahlt.
Neben Aal und Schleie tummeln sich auf diesem Abschnitt auch Hecht, Zander, Barsch, Döbel, Karpfen und kapitale Welse. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Anglerverband Elbflorenz Dresden. Welche Karten es gibt und was sonst zu beachten ist, klärst du am besten direkt beim Verein. Petri Heil an der Neiße!