Lahn

Gewässer

Lahn Strecke Stockhausen – Steeden/Dehrn

Weilburg bis Runkel, Hessen
Fischerei-Sportverein Oberlahn 1885 e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 16
AalÄscheBarbeBarschBrachseDöbelForelleGüsterHaselHechtKarpfenNaseRotaugeSchleieWelsZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnKarpfenangelnPosenangeln
Gewässerregeln 10
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Kunstköder (nur für Gäste) Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Toter Köderfisch für Gäste Verboten
Fahrverbote und Auenschutzgebiete beachten Hinweis
Fischereierlaubnisschein und Fischereischein erforderlich Hinweis
Ufer- und Schilfzone schonen Hinweis
Untermaßige Fische zurücksetzen Hinweis

Verein

Fischerei-Sportverein Oberlahn 1885 e.V.

Schleusenhaus Fürfurt, 65606 Villmar-Falkenbach, Hessen, Deutschland

Gewässer-Profil

4,0m
Max. Tiefe
42,2km
Länge

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Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Über 40 Kilometer Lahn zwischen Weilburg und Runkel

Die Pachtstrecke des FSV Oberlahn zieht sich auf rund 42 Kilometern durch das hessische Lahntal, vom Bereich Leun-Stockhausen flussabwärts bis zur Gemarkungsgrenze Runkel-Steeden. Dazwischen liegen Löhnberg, Weilburg, Villmar und Runkel, und genau dieser lange Abschnitt macht den Reiz aus: Du fischst hier nicht ein einziges Gewässer, sondern eine ganze Kette unterschiedlicher Charaktere. Die Grenzen sind am Ufer ausgeschildert, sodass du immer weißt, wo das Vereinsrecht beginnt und endet.

Wo schnelles Kieswasser auf träge Stauhaltungen trifft

Oberhalb von Löhnberg präsentiert sich die Lahn als freie Fließstrecke mit teils kräftiger, turbulenter Strömung über kiesigem Grund, meist nur einen bis anderthalb Meter tief. Solche Passagen sind klassisches Revier für Fließgewässerfische, und im Kies laichen Barbe, Nase und Hasel nachweislich ab. Ab etwa Selters greift dann die Stauhaltung Löhnberg: Das Wasser wird langsam, tief und ruhig, stellenweise bis gut drei Meter. Wer die Struktur liest, findet hier die spannenden Stellen fast von selbst. Direkt unterhalb der Wehre, wo das Wasser wieder schießt, sammeln sich im Frühjahr Forellen und vereinzelt Äschen, während die tieferen, trägen Staubereiche eher den Friedfischen und Raubfischen gehören.

Weiter flussab wiederholt sich dieses Wechselspiel mehrfach. Unterhalb von Weilburg folgt eine kurze Fließstrecke, ab der Weilmündung beginnt erneut Stau. Zwischen Fürfurt und Villmar mischen sich flache, schnelle Rauschen mit ruhigen Kehren, und in der Stauhaltung Villmar reicht die Tiefe bis etwa vier Meter. Gegenüber dem Tunnel bei Villmar steht das Wasser besonders tief, ein Platz, der für richtig große Karpfen bekannt ist. Den Schlusspunkt setzt der Abschnitt Runkel bis Steeden nahe der Kalkwerke, wieder überwiegend schnell strömend.

Von der Barbe im Kies bis zum Wels im Stau

So abwechslungsreich wie die Strömung ist auch, was dir an den Haken gehen kann. In den schnellen Bereichen sind Barben, Döbel und Aale zuhause, dazu in der kühleren Jahreszeit Forellen und Äschen. Die ruhigen Staustrecken bringen Karpfen, Schleien, Rotaugen, Brassen und Güster, und die Räuber lassen sich ebenfalls nicht lange bitten: Hecht, Zander und Barsch sind über die gesamte Strecke verteilt. Eine Besonderheit der letzten Jahre sind die Welse, die in den tiefen Staubereichen kapitale Größen erreichen. Petri Heil ist hier also keine leere Floskel.

Bevor du die Rute auswirfst

Ein paar Dinge solltest du wissen, bevor es losgeht. Als Gast führst du Fischereischein und gültigen Erlaubnisschein immer mit dir. Untermaßige Fische setzt du schonend und ohne Tuch zurück, ausgeschilderte Fahrverbote und Auenschutzgebiete sind tabu, und den Uferbewuchs lässt du in Ruhe. Ob und welche Gastkarten es für die Lahnstrecke gibt, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein, ebenso die aktuell geltenden Schonzeiten und Mindestmaße. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts mehr im Weg.

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