Kocher
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. März bis 31. Dezember
Strecke verläuft großteils durch die Schwäbisch Haller Altstadt, dadurch gut zugänglich.
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Beschreibung
Stadtfluss mit Charakter: der Kocher in Schwäbisch Hall
Mitten durch die alte Salzstadt zieht der Kocher seine Bahn, und genau dieser Abschnitt zwischen Steinbach und der ehemaligen Spinnerei bei der Auwiese ist als Gaststrecke freigegeben. Rund vier Kilometer Wasser, im Schnitt zwanzig bis fünfundzwanzig Meter breit, mal träge dahinziehend, mal über flache Rauschen beschleunigt. Wer die Strecke kennt, weiß: Sie hat mehr Gesichter, als ein erster Blick verrät.
Vom ruhigen Kolk bis zur Rausche
Der Reiz liegt im Wechsel. Tiefe, langsam strömende Bereiche gehen in seichtere, schnell fließende Passagen über, dazwischen sorgen mehrere Wehre und ihre Fischtreppen für Struktur und Sauerstoff. Solche Übergänge sind klassische Sammelpunkte. An den Kanten zwischen schnellem und ruhigem Wasser stehen gern Döbel und Barben, in den tieferen Zonen kannst du es auf Karpfen, Schleie oder die Räuber wie Hecht und Zander anlegen. Auch Forellen fühlen sich in den frischer durchströmten Passagen wohl.
Rund um die Fischtreppen gelten Sperrzonen, in denen nicht geangelt werden darf. Wo die genauen Grenzen verlaufen und was sonst noch zu beachten ist, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.
Angeln im Blick der Stadt
Weil die Strecke ein gutes Stück durch die Schwäbisch Haller Altstadt führt, ist der Zugang angenehm unkompliziert. Das hat aber eine Kehrseite: Du angelst hier oft vor den Augen von Spaziergängern und Anwohnern. Ein sauberer Platz, rücksichtsvolles Verhalten und ein ordentlicher Umgang mit dem Fang gehören deshalb einfach dazu. Die Gaststrecke ist im wärmeren Halbjahr befischbar; welche Karten es gibt und wann genau, erfährst du beim Verein. Petri Heil am Kocher!