Kiesgrube Pratzschwitz

Gewässer

Kiesgrube Pratzschwitz Gew. D10-104, bei Pirna

Pratzschwitz, Sachsen
Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Baggersee
Zielfische 10
AalBarschBrachseForelleHechtKarpfenRotaugeSchleieWelsZander
Angeltechniken 6
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnPosenangelnSchleppangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 8
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Anfüttern nur mit Futterkorb an der Handangel Verboten
Angeln im angrenzenden FND Elblachen Pratzschwitz Verboten
Köderausbringung mit Futterboot/Drohne Verboten

Verein

Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e.V.

Rennersdorfer Straße 1, 01157 Dresden, Sachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

44,0ha
Fläche
Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten nur beschränkt vorhanden, Parkverbot beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Kiessee mit Elbluft im Rücken

Rund vier Kilometer flussabwärts von Pirna, eingebettet in die Elbaue bei Pratzschwitz, liegt diese 44 Hektar große Kiesgrube. Der See ist aus dem Kiesabbau entstanden und überzeugt heute vor allem mit einer Sache, die du beim Angeln sofort merkst: klares, sauberes Wasser. Das ganze Areal gehört zum Landschaftsschutzgebiet, ein Teil der Fläche ist im Besitz des bewirtschaftenden Verbands und entsprechend am Ufer beschildert. Wer ruhiges Wasser abseits des Flusstrubels sucht, ist hier richtig.

Was zwischen Kraut und Kieskante schwimmt

Der Fischbestand deckt fast alles ab, was das Anglerherz höher schlagen lässt. Räuber wie Hecht, Zander und Barsch jagen entlang der Kieskanten und Abbruchzonen, während Karpfen und Schleie die ruhigeren, krautigen Bereiche bevorzugen. Dazu kommen Aal, Wels und ein guter Weißfischbestand mit Rotaugen und Brachsen. Auch Forellen sind vertreten. Auf einem Kiessee lohnt es sich, die Tiefenstruktur zu lesen: scharfe Kanten, flache Plateaus und tiefere Löcher liegen oft dicht beieinander und geben dir Anhaltspunkte, wo die Fische je nach Jahreszeit stehen.

So gehst du es am Wasser an

Die Bandbreite an Methoden ist groß. Auf Raubfisch macht das Spinnfischen an den Kanten Spaß, Friedfischangler kommen mit Grund- und Posenmontagen oder dem Feeder auf ihre Kosten. Beim Anfüttern gelten allerdings klare Vorgaben des Verbands, die du vorab kennen solltest. Bootsangeln ist möglich und eröffnet dir Stellen, an die du vom Ufer kaum kommst. Ein paar Dinge im Blick behalten: Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, also plan deine Anfahrt, und das angrenzende geschützte Auengebiet bleibt tabu.

Bevor du losziehst

Das Gewässer wird über die Verbandserlaubnis vergeben. Welche Karten es gibt, welche Bestimmungen aktuell gelten und welche Schonzeiten du beachten musst, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dann steht einem ruhigen Tag an der Kiesgrube nichts im Weg. Petri Heil!

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