Kemnader See

Gewässer

Kemnader See Ruhrstausee

Bochum, Nordrhein-Westfalen
ASV Bochum-Ruhr 1935 e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Stausee
Zielfische 11
AalBarschBrachseDöbelHechtKarpfenKaulbarschRotaugeSchleieWelsZander
Angeltechniken 4
AnsitzangelnGrundangelnKarpfenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 10
Angelschirm / Angelzelt Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angeln in den Seitenarmen und auf deren Halbinseln (Autobahnseite) Verboten
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Lagerfeuer / Grillen Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Angelkarte als Ausdruck mitführen Hinweis

Verein

ASV Bochum-Ruhr 1935 e.V.

Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Gewässer-Profil

6,0m
Max. Tiefe
2,4m
Ø Tiefe
125,0ha
Fläche
Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Während der Hecht- und Zander-Schonzeit (01.02.-31.05.) gelten Einschränkungen beim Raubfischangeln.
Zugänglichkeit

Rund um den See führt ein etwa 8 km langer Fuß- und Radweg. Das Ufer ist überwiegend gut zugänglich und nur stellenweise zugewachsen.

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Beschreibung

Stauwasser mit Fluss-Vergangenheit: der Kemnader See

Zwischen Bochum, Hattingen und Witten staut sich die Ruhr zum Kemnader See, dem jüngsten der Ruhrstauseen. 1979 vom Ruhrverband angelegt, bedeckt er heute rund 125 Hektar Wasserfläche bei einer durchschnittlichen Tiefe von gut zwei Metern. Unter der Oberfläche steckt noch das alte Flussbett: Wer die Stufen und Kanten im Gewässerboden findet, ist oft schon nah am Fisch. Der Grund wechselt von kiesig-sandig bis zu felsigen, mit größeren Steinen durchsetzten Partien nahe der Staumauer.

Wo die Tiefe lockt

Richtig tief wird es nur in Richtung Wehranlage. Vor der Staumauer fällt der Grund auf vier bis sechs Meter ab, und genau dort ziehen sich die Fische im Winter zusammen. Die Bojenkette am Nord- und Südufer markiert diese Zone gut. Sobald sich im Frühjahr das Wasser erwärmt, verteilt sich der Bestand über den ganzen See. Das Nordufer östlich der ehemaligen Zeche Gibraltar gilt dann als verlässliche Bank, während das Südufer und die abgelegenen Stellen unterhalb der Fuß- und Radwege deutlich ruhiger sind. Im Sommer wächst die Wasserpest (Elodea) kräftig, dann ist oberflächennahes Fischen die clevere Antwort auf das Kraut.

Was hier schwimmt

Der Kemnader See trägt einen überdurchschnittlichen Bestand an Hechten, Barschen und Karpfen. Den Räubern kommst du mit der Spinnrute am besten bei, krautresistente Wobbler und offset-montierte Gummiköder ersparen dir den Dauerärger mit dem Pflanzenfeld. Beeindruckend ist die Wallerfischerei: Welse jenseits der Zwei-Meter-Marke und um die sechzig Kilo gehen hier immer wieder an die Schnur, dazu jede Menge kleinerer Exemplare. Wer es ruhiger angeht, sitzt auf Schleie, Aal, Brasse oder Rotauge. Unterhalb des Sees zieht sich die Ruhrstrecke weiter, ein abwechslungsreiches Stück mit Buhnen und wechselnder Strömung, das den Vereinsmitgliedern vorbehalten bleibt.

Ob und welche Tageskarten es gibt und welche Regeln am Wasser gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil am Kemnader See.

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