Junkerwiehl
Wetter & Fangindex
Sieh, wann heute die Fische beißen
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Von Fischbeck über die Fährstraße erreichbar. ein Feldweg führt bis nah ans Ufer, sodass man direkt am Gewässer parken kann.
Ein behindertengerechter Angelplatz ist vorhanden.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Stiller Elbarm mitten in der Aue
Westlich von Fischbeck, ein gutes Stück rechts der Elbe, liegt der Junkerwiehl ruhig zwischen Feldern in der weiten Elbaue. Baumbestand gibt es hier kaum, dafür ziehen sich breite Röhrichtsäume ums Ufer, die dem Gewässer seinen Charakter geben. Das Wasser ist flach, nährstoffreich und steht über moderig-sumpfigem Grund, ganz so, wie man es von einem alten Wiehl in der Stromaue kennt. Mit gut zehn Hektar Fläche hast du Platz genug, um dir in Ruhe deinen Lieblingsplatz am Schilf zu suchen.
Die Lage im Biosphärenreservat Mittelelbe prägt den Junkerwiehl spürbar. Du angelst hier in einer Landschaft, die unter Schutz steht, also gehören Rücksicht aufs Röhricht und ein sauberer Platz einfach dazu.
Wo Friedfisch und Räuber stehen
Vom nährstoffreichen, flachen Wasser profitieren vor allem die Friedfische. Schleie und Karpfen finden im weichen Grund und entlang der Schilfkanten reichlich Nahrung, dazwischen stehen Barsche und kleinere Weißfische. Wer es auf Räuber abgesehen hat, tastet mit Köder oder Kunstköder die Übergänge vom flachen Freiwasser zu den Röhrichtsäumen ab, denn genau dort lauern Hecht und Zander auf Beute. Auch Aal und Quappe sind im Junkerwiehl belegt, die kommen dir eher in der Dämmerung und nachts an den Haken. Ein Tipp aus der Praxis: An so einem flachen, krautigen Wasser lohnt es sich, leise zu bleiben und die warmen Stunden für die Schleie, die kühleren für die Räuber zu nutzen.
Anfahrt, Platz und Bewirtschaftung
Die Anfahrt ist angenehm unkompliziert. Von Fischbeck bringt dich die Fährstraße direkt in Richtung Gewässer, über einen Feldweg kommst du sogar bis nah ans Ufer gefahren und musst deine Ausrüstung nicht weit schleppen. Praktisch: Am Junkerwiehl gibt es einen behindertengerechten Angelplatz, sodass auch Angler mit eingeschränkter Mobilität ans Wasser kommen. Vom Boot aus läuft hier allerdings nichts, das Gewässer wird vom Ufer aus befischt.
Bewirtschaftet wird der Junkerwiehl vom Tangermünder Anglerclub, das Gewässer gehört zum Gemeinschaftsbereich des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt. Welche Karten du brauchst und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dann steht einem ruhigen Tag am Schilf nichts im Weg. Petri Heil!