Ems
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Ufer teilweise steil abfallend und bewachsen. An vielen Stellen sind Gummistiefel empfehlenswert.
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Beschreibung
Lingens größtes Revier: die Ems
Über 371 Kilometer legt die Ems zurück, von ihrer Quelle in der Senne bei Schloß Holte-Stukenbrock bis hinaus an die Nordseeküste. Mitten auf diesem Weg liegt der Lingener Abschnitt, und für die Angler vor Ort ist er das größte und wichtigste Revier überhaupt. Die hier beschriebene Strecke des Fischereivereins 1888 Lingen reicht von der Beschilderung bei Wachendorf im Norden bis zur niedersächsisch-nordrhein-westfälischen Landesgrenze im Süden, unweit der Schleuse Bentlage. Auf dieser Länge zeigt der Fluss viele Gesichter und bleibt doch immer typisch Ems: ruhig fließend, fischreich und mitten im Alltag der Region.
Ufer mit Charakter
Wer hier zum ersten Mal ans Wasser kommt, sollte sich auf Abwechslung einstellen. Mal säumen dichte Büsche und Gestrüpp das Ufer, mal öffnen sich freie, gut zugängliche Plätze, an denen du bequem deine Rute aufbauen kannst. An vielen Stellen fällt das Ufer recht steil ab, deshalb gehören Gummistiefel zur Grundausstattung, gerade nach Regen. Genau diese Mischung aus zugewachsenen und offenen Bereichen macht den Reiz aus: Strukturkanten, überhängende Äste und ruhigere Buchten sind die Adressen, an denen sich Fisch gern aufhält. Wasserfahrzeuge sind auf der Strecke nicht erlaubt, gefischt wird also vom Ufer.
Vom Barsch bis zum Wels
Das Artenspektrum kann sich sehen lassen. Barsche und Rotaugen tummeln sich in großer Zahl, dazu kommen Brassen, Hasel und Döbel als typische Friedfische. Für Spannung sorgen die Räuber: Hecht und Zander stehen an Kanten und Strukturen, und das Spinnfischen gilt an der Ems als die erfolgreichste Methode, um sie zu überlisten. Wer es lieber ruhiger angeht, kommt mit Grund- und Posenmontagen auf seine Kosten, etwa beim Ansitz auf Aal, der in den Fangstatistiken des Vereins regelmäßig ganz vorne liegt. Auch Barbe, Rapfen, Karpfen, Schleie und kapitale Welse landen immer wieder im Kescher, vereinzelt sogar eine Meerforelle. Eine Sache noch: Die eingewanderten Grundeln gehören nicht zurück ins Wasser, sie sind nach dem Fang sofort zu entnehmen. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten und ob für deinen Angeltag eine Gastkarte zu haben ist, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil an der Ems!