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Beschreibung
Angeln an der Müritz-Elde-Wasserstraße bei Dömitz
Im Südwesten von Mecklenburg-Vorpommern, kurz bevor die Elde bei Dömitz auf die Elbe trifft, zieht sich die Müritz-Elde-Wasserstraße als ruhiger, ausgebauter Lauf durch die Landschaft. Der hier beschriebene Abschnitt reicht von der alten Papierfabrik bei Neu Kaliß bis zur Brücke in Dömitz, rund vier Kilometer Wasser im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Wer den alten Namen Friedrich-Franz-Kanal kennt, ahnt schon: Das ist kein wilder Fluss, sondern eine gemächlich strömende Wasserstraße mit gleichmäßigem Profil und gut zugänglichen Ufern.
Was dich am Wasser erwartet
Der kanalartige Charakter macht die Strecke angenehm berechenbar. Die Strömung bleibt moderat, die Uferkanten sind über weite Teile begehbar, und gerade in den Abendstunden kommt hier Leben rein. Raubfischangler kommen an Hecht, Zander und Barsch auf ihre Kosten, mit Kunstköder am Spinngerät oder klassisch im Ansitz. Daneben steht ein solider Friedfischbestand: Karpfen, Brassen, Schleien und Rotaugen lassen sich mit Pose oder Feeder überlisten, während Aal und Quappe vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv werden. Befischen lässt sich die Strecke ganzjährig, also ist zu jeder Saison etwas drin.
Praktisches für deinen Ansitz
Vom Boot aus erschließt du dir auch die Bereiche abseits der Uferwege, und das Nachtangeln öffnet dir genau das Zeitfenster, in dem Aal und Zander beißfreudig werden. Die Nähe zur Elbmündung sorgt dafür, dass immer wieder Fisch in Bewegung ist. Bring etwas Zeit mit, um die Struktur abzusuchen: Brückenbereiche, Einläufe und die ruhigeren Buchten lohnen einen genaueren Blick. Welche Karten es für die Strecke gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verband, bevor du losziehst. Petri Heil!