Elbe
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Erreichbar über Feldwege von Rogätz aus, der Haken über einen Weg am Westufer. Lage im Naturschutzgebiet Rogätzer Hang, Schutzbestimmungen beachten.
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Beschreibung
Zwei Elbarme in der Aue von Rogätz
Südlich von Rogätz, eingebettet in die Elbaue am Naturschutzgebiet Rogätzer Hang, liegen mit dem Unterholz und dem Haken zwei längliche Altarme, die eng mit der Elbe verbunden sind. Beide gehören im Gewässerfond zusammen und tragen dieselbe Nummer, lassen sich beim Angeln aber als zwei ganz eigene Reviere erleben. Das Unterholz wird vom Unterholzgraben gespeist und steht in direkter Verbindung zum Strom, der Haken ist ein linksseitiger Elbriß, dem ein kleiner hakenförmiger Nebenarm im Süden vermutlich seinen Namen gegeben hat.
Die Verbindung zur Elbe macht beide Gewässer spannend. Bei Hochwasser wechseln Fische zwischen Strom und Altarm, der Bestand ist dadurch alles andere als statisch. Wer hier ansitzt, sollte mit Überraschungen rechnen.
Struktur und Fische, die dich erwarten
Das Unterholz ist dicht von Bäumen gesäumt, schattig und ruhig. Der Haken zeigt sich offener, kaum beschattet, dafür stark verkrautet, mit Schilf und Gras an den Ufern. Zwischen Strom und Haken steht ein kleines Wäldchen, das die Stelle bei Ostwind abschirmt, ein Detail, das gerade an unruhigen Tagen über die Beißlaune entscheiden kann.
An beiden Wässern triffst du auf Hecht, Karpfen und Schleie, dazu Barsch, Rotauge, Brachse, Rotfeder und Aal. Für den Raubfischangler sind die krautigen Flachzonen und Kanten interessant, während sich die Friedfische gern in den ruhigen, beschatteten Bereichen aufhalten. Taste dich mit leichtem Gerät an die Krautlücken heran, dort steht oft mehr, als die kleine Wasserfläche vermuten lässt.
Worauf du vor Ort achten solltest
Beide Altarme liegen im Naturschutzgebiet Rogätzer Hang, entsprechend rücksichtsvoll solltest du dich am Wasser bewegen. Den Haken erreichst du gut über einen Feldweg am Westufer, auch das Unterholz ist von Rogätz aus schnell erreicht. Vom Boot aus geht hier nichts, geangelt wird vom Ufer.
Welche Karten du für die Gewässer des Verbandsfonds brauchst und welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verband. Dann steht einem ruhigen Tag in der Elbaue nichts im Weg. Petri Heil.