Elbe
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Beschreibung
Stilles Wasser in der Wustrower Elbaue
Wer in der Prignitz nach einem ruhigen Plätzchen abseits des großen Stroms sucht, wird südlich von Wustrow fündig. Der Totrang-Brack liegt hinter dem Deich in der weiten Elbniederung, dort wo die Löcknitz dem Elbtal zustrebt und eine Brücke das Wasser quert. Ein Brack ist ein Stück Landschaftsgeschichte: Solche Kolke entstanden einst, als Hochwasser den Deich durchbrach und tiefe Löcher ins Vorland riss. Geblieben ist ein stilles Altwasser, das heute von Schilf und den Resten alter Auwälder gesäumt wird.
Was den Brack ausmacht
Anders als die offene Elbe nebenan zeigt sich der Brack als ruhiges, abgeschlossenes Gewässer ohne nennenswerte Strömung. Das macht ihn zu einem klassischen Ansitzrevier. Du suchst dir eine Lücke im Schilfgürtel, baust in Ruhe auf und lässt das Wasser für dich arbeiten. Verkrautete Flachzonen am Rand und die tieferen Bereiche zur Mitte hin geben dem Brack seine Struktur, an der sich das Leben unter der Oberfläche orientiert. Eingebettet ist das Ganze in die Lenzen-Wustrower Elbniederung, eine der eindrucksvollsten Auenlandschaften Brandenburgs und Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe.
Bewirtschaftung und Karten
Betreut wird das Revier vom Kreisanglerverband Perleberg e.V. im Landesanglerverband Brandenburg. Welche Karten es für den Brack gibt und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst. Und wenn du an einem stillen Morgen allein am Wasser sitzt, während der Nebel über der Aue steht, weißt du, warum sich der Weg in die Prignitz lohnt. Petri Heil!