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Beschreibung
Stromelbe bei Derben: Angeln in der Hauptstromrinne
Zwischen Stromkilometer 372,4 auf Höhe Bittkau und Kilometer 378 nördlich von Ferchland zieht sich die rechtsseitige Strecke bei Derben durch das Jerichower Land. Hier angelst du nicht an einem ruhigen Nebenarm, sondern mitten in der Stromelbe, der Hauptstromrinne mit ordentlich Zug auf dem Wasser. Die Buhnenfelder gliedern das Ufer in eine Kette von Kehrwassern und Strömungskanten, und genau dieser Wechsel macht den Reiz aus: Vor jedem Buhnenkopf dreht die Strömung, dahinter beruhigt sich das Wasser. Wer die Struktur liest, findet hier über die ganze Strecke immer wieder neue Plätze.
Was zwischen den Buhnen steht
Die Elbe bei Derben ist klassisches Mischwasser, in dem Raubfisch und Friedfisch dicht beieinander stehen. Auf Zander, Hecht, Rapfen und den ein oder anderen kapitalen Wels lohnt sich das Auswerfen an den Strömungskanten der Buhnenköpfe, wo die Fische auf Beute warten. In den ruhigeren Kehrwassern dahinter ziehen Brassen, Güster, Aland und Rotauge ihre Bahnen, und auch der Aal ist in dieser Strecke gut vertreten. Im Frühjahr und Sommer kommt mit steigenden Wassertemperaturen oft Bewegung in den Friedfischbestand, während die Raubfischsaison im Herbst ihren Höhepunkt findet.
Bewirtschaftung und gut zu wissen
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V., im Gewässerverzeichnis unter der Nummer 4-171-14 geführt. Boots- und Nachtangeln sind hier erlaubt, was dir gerade beim Ansitz auf Aal und Wels viel Spielraum gibt. Welche Karten du für die Strecke brauchst und ob aktuell welche ausgegeben werden, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verband. Auch die geltenden Schonzeiten und Mindestmaße erfragst du dort, bevor du losziehst. Dann steht einem langen Tag an der Stromelbe nichts im Weg. Petri Heil!