Elbe

Gewässer

Elbe Strecke Magdeburg – Rogätz (km 334–350)

Magdeburg / Rogätz, Sachsen-Anhalt
Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 17
AalBarbeBarschBrachseDöbelGüsterHechtKarpfenKaulbarschQuappeRapfenRotaugeRotfederSchleieUkeleiWelsZander
Angeltechniken 6
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnKarpfenangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 6
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Verboten

Verein

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mansfelder Straße 33, 06108 Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland

Gewässer-Profil

16,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße der einzelnen Fischarten beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Was die Elbe zwischen Magdeburg und Rogätz ausmacht

Nördlich von Magdeburg verliert die Elbe das städtische Gesicht und wird wieder zum breiten, strömungsstarken Strom. Auf den rund 16 Flusskilometern zwischen Stadtrand und Rogätz reiht sich Buhne an Buhne, dazwischen flache Kies- und Sandufer, die in eine weite Auenlandschaft übergehen. Genau diese Buhnenfelder machen den Reiz aus: Vor und hinter den Steinpackungen bildet sich eine Kehrströmung, in der sich Fische sammeln und auf Beute warten. Wer die Strömungskante lesen kann, hat hier die halbe Miete.

Raubfisch satt an den Buhnenköpfen

Der heimliche Hausherr ist der Zander. Im sommertrüben Wasser zögert er nicht lange, und an guten Tagen folgt am Buhnenkopf Biss auf Biss, oft auf Gummifisch an leichtem Kopf. Dazu kommen kräftige Barsche, die im Herbst in dichten Trupps unterwegs sind. Hecht steht in den ruhigeren Randzonen, und sobald das Wasser im Spätsommer wieder klarer wird, steigen die Chancen spürbar. Ein echtes Highlight sind die Rapfen: An warmen Tagen verraten sie sich durch lautes Klatschen an der Oberfläche, ein schnell geführter Köder bringt dann oft den sofortigen Anbiss. Auch Welse haben sich längst etabliert, gerade die tieferen Buhnen beherbergen den einen oder anderen Bärtigen.

Stille Stunden auf Aal und Weißfisch

Wenn die Sonne weg ist, gehört die Elbe den Aalanglern. Auf den strömungsstarken, buhnenfreien Stücken klappt der Ansitz mit Tauwurm und schwerem Laufblei am besten, denn dort halten sich die lästigen Wollhandkrabben in Grenzen. Friedfischfreunde kommen mit der Feederrute auf ihre Kosten: Brachsen, Rotaugen und Güster lassen sich fast überall überlisten, und mit etwas Vorfutter an einer ruhigen Buhne gehen auch Karpfen ans Band. Behalte den Pegel im Blick, denn der schwankt hier deutlich und entscheidet oft darüber, welche Stellen überhaupt befischbar sind.

Gut zu wissen vor dem Anwurf

Der Abschnitt wird vom Landesanglerverband Sachsen-Anhalt bewirtschaftet. Welche Karten es für diese Strecke gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst. Die Elbe ist hier zugleich viel befahrene Bundeswasserstraße, ein wachsames Auge auf den Schiffsverkehr gehört also dazu. Dann steht einem langen Tag am großen Strom nichts im Weg. Petri Heil.

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