Elbe
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Der Abschnitt wird vom verankerten Boot befischt. Ankern in der Fahrrinne ist nicht gestattet.
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Beschreibung
Strommitte bei Magdeburg: die Elbe von Schönebeck bis zur Stadt
Zwischen Elbe-Kilometer 320 im Raum Schönebeck und Kilometer 334 mitten in Magdeburg liegt ein gut vierzehn Kilometer langer Abschnitt der frei fließenden Elbe, beidseitig befischbar. Hier zeigt der Strom sein wahres Gesicht: kräftige Strömung in der Fahrrinne, beruhigte Bereiche hinter den Buhnen, dazu Kehrwasser und Kanten, an denen sich Fisch sammelt. Wer die Elbe lesen kann, findet auf dieser Strecke das ganze Jahr über spannende Stellen.
Buhnenfelder, Kehrwasser und was dahinter steckt
Die unzähligen Buhnen prägen den Charakter dieses Abschnitts. In den Buhnenfeldern beruhigt sich die Strömung, Nahrung sammelt sich, und genau dort stehen oft die Fische. Brachsen und Güstern ziehen in großen Schwärmen durch die ruhigeren Zonen, Rotaugen und Alande halten sich an den Strömungskanten, und Barben stehen gern über kiesigem Grund in stärkerer Strömung. Beim Raubfisch sind Zander und Hecht die Klassiker, dazu kommen Rapfen, die im Sommer an der Oberfläche jagen, und mit etwas Glück ein Wels aus den tiefen Kolken. Auch Aal und Quappe gehören zum festen Bestand.
So fischst du den Abschnitt
Auf dieser Strecke wird vom verankerten Boot geangelt, das verschafft dir Zugang zu den Buhnenköpfen und tiefen Rinnen, die du vom Ufer kaum erreichst. Schleppangeln ist hier nicht erlaubt, und in der Fahrrinne darfst du nicht ankern, schon wegen der Berufsschifffahrt, die auf der Elbe stetig unterwegs ist. Mit dem Feeder oder schwerem Grundblei kommst du in den Buhnenfeldern gut auf Weißfisch und Barbe, beim Spinnfischen lohnt es sich, die Kanten zwischen Strömung und Kehrwasser systematisch abzusuchen. Behalte den wechselnden Wasserstand im Auge, nach Regenphasen kann die Elbe schnell anschwellen und trüber werden.
Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten und wie du an die passende Erlaubnis für diesen Abschnitt kommst, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil an der Strommitte.