Elbe
Wetter & Fangindex
Sieh, wann heute die Fische beißen
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Stadtfluss mit Stein und Strömung: die Elbe durch Dresden
Zwischen der Wesenitzmündung und Niederwartha zieht die Elbe auf rund 15 Kilometern mitten durch Dresden, und dieser Abschnitt (Los II, Gewässer-Nr. D03-201) hat einen ganz eigenen Charakter. Der Fluss schiebt sich in flachen Mäandern durchs Stadtgebiet, die Ufer sind über weite Strecken mit Steinschüttungen gepackt und von den breiten Elbwiesen gesäumt. Stellenweise wachsen Bäume und Sträucher bis ans Wasser, manche hängen sogar hinein und schaffen genau die Kanten, an denen Fische gern stehen.
Der Untergrund ist über weite Teile steinig, und das prägt dein Angeln hier mehr als alles andere. Die Strömung trägt, die Steinpackung frisst Schnur und Vorfächer. Wer das einkalkuliert, ist klar im Vorteil.
Wo die Fische im Stadtabschnitt stehen
Richtig spannend wird es bei Gohlis, wo mehrere kleine Buhnen ins Wasser ragen. Die Strömungskanten an diesen Buhnenfeldern gelten als zuverlässige Hotspots, weil sich dort Beutefisch und Strömungsschatten treffen. Daneben lohnt der Blick auf die Strukturen, die so ein Stadtfluss reichlich bietet:
- Steinpackungen und Uferbefestigungen, an denen Barsch und Döbel patrouillieren
- Brückenpfeiler mit ihren Strömungswirbeln und Kolken
- Einmündungen der Nebenflüsse, wo Nahrung eingetragen wird
Die tieferen Löcher und Rinnen sind im Sommer wie im Winter einen Versuch wert. Gerade Zander zieht sich gern in solche Vertiefungen zurück.
Was beißt und wie du rangehst
Der Bestand kann sich sehen lassen. Auf Raubfisch sind Zander, Barsch und Rapfen die Klassiker, dazu gehen kapitale Welse und immer wieder ordentliche Barben an den Haken. Wer auf Friedfisch aus ist, trifft auf Brachse, Döbel und reichlich Weißfisch, im ruhigeren Wasser auch mal eine Schleie. Für die Raubfischjagd ist eine längere Spinnrute mit etwas Reserve im Wurfgewicht die richtige Wahl, damit du Köder zuverlässig durch die Strömung führen kannst.
Beim Grundangeln zahlt sich Erfahrung mit dem steinigen Boden aus. Viele setzen hier auf das Tiroler Hölzl, das den Köder knapp über Grund hält und seltener zwischen den Steinen hängenbleibt. Nimm in jedem Fall genug Blei mit, denn nur ein Köder, der trotz Strömung sicher am Grund liegt, fängt auch. Kräftige Schnüre und stabile Vorfächer sind an diesem Abschnitt keine Übervorsicht, sondern Pflicht.
Bevor du die Rute auspackst
Ein paar Bereiche sind tabu, und das solltest du ernst nehmen. In den Naturschutz- und Sperrzonen rund um die Pillnitzer Elbinsel, die Stetzscher Lachen, die Wesenitzmündung und die Elblachen Pratzschwitz ist das Angeln nicht erlaubt. Auch das Hafenbecken am Elbhafen Dresden-Neustadt ist komplett gesperrt. Welche Karten du für den Abschnitt brauchst und welche Schonzeiten gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Anglerverband. Dann steht einem entspannten Tag an der Elbe nichts im Weg. Petri Heil!