Elbe

Gewässer

Elbe Los I (Schmilka – Pirna)

Sächsische Schweiz, Sachsen
Anglerverband "Elbflorenz" Dresden e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 12
AalBarbeBarschBrachseDöbelForelleHechtKarpfenNaseRapfenWelsZander
Angeltechniken 4
AnsitzangelnGrundangelnKarpfenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Bootsangeln Verboten
Angelkarte erforderlich Hinweis
FND Hilles Löcher und Elblache von der Angelei ausgenommen Hinweis

Verein

Anglerverband "Elbflorenz" Dresden e.V.

Rennersdorfer Straße 1, 01157 Dresden, Sachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

40,0km
Länge
ca. 115 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten, Mindestmaße und Schonstrecken der Fischarten beim Verein prüfen.
Parkmöglichkeiten

In den Orten entlang des Abschnitts (u.a. Bad Schandau, Königstein, Wehlen, Pirna) öffentliche Parkmöglichkeiten in Ufernähe.

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Beschreibung

Wo die Elbe durch die Sandsteinfelsen zieht

Zwischen der tschechischen Grenze bei Schmilka und der Wesenitzmündung kurz vor Pirna schiebt sich die Elbe in weiten Bögen durch die Sächsische Schweiz. Auf rund 40 Kilometern begleiten dich Sandsteintürme, Elbwiesen und steile Felshänge, dazwischen die Orte Bad Schandau, Königstein, Rathen, Wehlen und Pirna. Dieser Abschnitt, von den Anglern hier schlicht Los I genannt, ist ein klassisches Strömungsrevier mit kräftigem, sauerstoffreichem Wasser und einem richtig breiten Fischspektrum.

Steinpackungen, Buhnen und das Leben am Grund

Die Ufer sind über weite Strecken mit Steinschüttung gesichert, dazwischen liegen kleine Buhnen, die den Strom brechen. Genau diese Kanten sind das Salz in der Suppe: An den umströmten Steinpackungen stehen Barsch und Zander auf der Lauer, im ruhigeren Wasser hinter den Buhnen sammeln sich Weißfische und mit ihnen die Räuber. Der Grund besteht überwiegend aus grobem Geröll, das deiner Schnur ordentlich zusetzen kann. Wer hier mit der Grundmontage fischt, fährt mit kräftigerem Material und einem Tiroler Hölzl deutlich besser, weil die Montage sich aufstellt und über die scharfen Steine hinweggleitet.

Spinnfischen ist auf diesem Abschnitt die wohl erfolgreichste Methode, vor allem auf Zander und Barsch entlang der Strömungskanten. Wer es ruhiger mag, sitzt mit der Grundrute auf Barbe, Nase oder Karpfen, und immer wieder steigen kapitale Welse ein, die hier Längen weit jenseits der Meter-Marke erreichen. Neben Hecht und Aal runden Rapfen und Döbel das Bild ab.

Was du vor dem Anwurf wissen solltest

Die Elbe in der Sächsischen Schweiz ist Verbandsgewässer und wird vom Anglerverband Elbflorenz Dresden bewirtschaftet. Welche Erlaubnis du brauchst und welche Schonzeiten, Mindestmaße oder Schonstrecken gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, denn auf einem so langen Lauf ändert sich das von Saison zu Saison. Achte außerdem auf die ausgewiesenen Schutzbereiche im Landschaftsschutzgebiet, etwa die Flächennaturdenkmale Hilles Löcher und Elblache bei Strand, die von der Angelei ausgenommen sind.

Ein letzter Tipp aus der Praxis: Behalte den Pegel im Auge. Steht die Elbe hoch und trüb, verlagert sich das Geschehen ans ufernahe, langsamere Wasser, bei Normalpegel sind die Buhnenkanten und Strömungsrinnen erste Wahl. Petri Heil am sächsischen Strom.

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