Elbe
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Brücken, Fähren und stellenweise flussparallele Straßen bringen dich gut ans Wasser. Viele der besten Buhnen liegen abseits und sind nur über längere Fußwege erreichbar.
Interessante Angelstellen oft nur über unbefestigte Naturwege und längere Fußwege erreichbar.
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Beschreibung
Buhnenparadies an der Elbe bei Werben
Rechtsseitig zieht sich der Abschnitt von Kilometer 428 bis 431 durch eine der spannendsten Buhnenstrecken der Elbe in Sachsen-Anhalt. Eine Buhne reiht sich an die nächste, und genau das macht den Reiz aus: Jede hat ihre eigene Tiefenstruktur, mal flach und fast verlandet, mal mit überraschend tiefen Kuhlen dahinter. Die Strömung steht hier ordentlich an, wird aber von den Steinpackungen gebrochen. In den Kehrströmungen hinter den Buhnenköpfen sammelt sich genau das, was Fisch und Angler suchen.
Der Grund wechselt zwischen kiesig und sandig, dazwischen liegen Schilffelder und kleine Kuhlen, die tief ins Auenland reichen. Die Breite pendelt zwischen rund 60 und 100 Metern, stellenweise geht es bis etwa neun Meter in die Tiefe, etwa an der Spundwand im Bereich des alten Zellstoffwerks. Wer die Strecke einmal verstanden hat, findet hier übers ganze Jahr wechselnde Hotspots.
Was zwischen den Steinpackungen steht
Raubfisch und Friedfisch teilen sich das Revier. Auf Zander und Wels lohnt sich der Wurf an die tiefen Buhnenkanten, gerade dort, wo die Hauptströmung auf ruhigeres Wasser trifft. Hechte stehen oft flacher am Kraut, während Rapfen über den Buhnenköpfen jagen. Im Friedfischbereich sind Brassen, Rotaugen, Aland und Güster zuverlässig vertreten, dazu kommen Aal, Karpfen, Schleie und Döbel. Selbst Quappen lassen sich in der kalten Jahreszeit überlisten. Petri Heil ist hier also für ganz unterschiedliche Ansätze drin.
Anfahrt, Boot und Erkundung
Brücken und Fähren bringen dich gut bis in die Nähe des Wassers, und an einigen Stellen verlaufen schmale Straßen parallel zum Fluss. Die wirklich interessanten Buhnen liegen aber meist abseits, sodass du längere Fußwege über Naturwege einplanen solltest. Wer flexibel sein will, ist mit einem Boot klar im Vorteil: Mit etwas Geduld und einem Echolot klopfst du die Tiefenkanten deutlich schneller ab, als das vom Ufer je möglich wäre. Welche Karten es für den Abschnitt gibt und welche Bestimmungen gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.