Elbe
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Beschreibung
Strömung, Buhnen und ein Stück wilde Mittelelbe
Zwischen Strom-km 244,5 und 248,3 zieht die Elbe linksseitig an Vockerode vorbei, mitten durch die Auenlandschaft der Mittelelbe. Der Abschnitt lebt von seinen Buhnenfeldern: Hinter jedem dieser Steinrücken beruhigt sich das Wasser, sammelt Nahrung und zieht Fisch an. Wer die Kante zwischen Strömung und stehendem Buhnenkessel findet, hat schon die halbe Miete. Bei Niedrigwasser, wie es in trockenen Sommern vorkommt, verschieben sich die Standplätze deutlich Richtung Fahrrinne.
Was hier an den Haken geht
Der Ruf des Abschnitts gründet auf seinen Raubfischen. Wels und Zander stehen ganz oben auf der Liste, dazu kommen Hecht, Rapfen und Barsch, die sich an Strömungskanten und in den Buhnen herumtreiben. Im ruhigeren Wasser tummeln sich Brachse, Aland, Döbel und Rotauge, und mit etwas Glück landet auch mal eine Barbe oder ein Aal im Kescher. Grundangeln ist die mit Abstand erfolgreichste Methode, vor allem im tieferen Wasser hinter den Buhnen. Auf Raubfisch lohnt das Spinnfischen entlang der Kanten, während Friedfischangler mit Feeder und Ansitz an den Beruhigungszonen gut bedient sind.
So kommst du ans Wasser
Der linksseitige Uferbereich rund um Vockerode ist über die Wege entlang des Deichs und der alten Kraftwerksanlage erreichbar. Feste Stege gibt es kaum, du angelst überwiegend vom Natur- und Schotterufer aus, also pack festes Schuhwerk ein. Behalte den Pegel im Blick: Die Elbe kann schnell steigen, und bei Hochwasser sind die ufernahen Flächen tabu.
Karten und Regeln
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Landesanglerverband Sachsen-Anhalt als Verbandsgewässer. Ob und welche Erlaubnisscheine es für den Abschnitt gibt, klärst du am besten direkt beim Verein. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, erfährst du ebenfalls dort, denn an der Elbe gilt das Fischereirecht des Landes Sachsen-Anhalt. Pack deinen Fischereischein ein, dann steht dem Tag am Strom nichts im Weg. Petri Heil an der Mittelelbe.