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Beschreibung
Stilles Altwasser in der Glindenberger Elbaue
Wer in der Elbaue bei Glindenberg unterwegs ist, findet mit der Kläne ein ruhiges Stück Altwasser, das vom Hauptstrom der Elbe abgeschnitten wurde und heute als stehendes Gewässer in der Aue liegt. Solche Altarme sind über Jahrhunderte entstanden, als die Elbe ihren Lauf verlagerte, und prägen die Landschaft im Biosphärenreservat Mittelelbe bis heute. Für dich heißt das: kaum Strömung, weiche Uferkanten und der typische Charakter eines gewachsenen Auengewässers, in dem sich Fisch gern hält.
Das Wasser gehört zum Verbandsbereich des Landesanglerverbands Sachsen-Anhalt und trägt im Gewässerverzeichnis die Nummer 3-470-19. Wer es ruhig mag und das Stop and go am Fluss gegen einen entspannten Ansitz tauschen will, ist hier richtig.
Was hier schwimmt und wie du rangehst
Der Bestand ist typisch für ein nährstoffreiches Altwasser. Auf Grund gehen dir Brachse, Rotauge und Rotfeder an den Haken, dazu kräftige Karpfen und der eine oder andere Giebel. Räuber sind ebenfalls vertreten: Hecht und Zander stehen an den Kanten und im Kraut, Barsch jagt in Trupps am Ufer. Auch Schleie wurde hier schon gefangen.
Am erfolgreichsten fischt man die Kläne klassisch auf Grund, ob mit Futterkorb auf die Weißfische oder mit Ansitzmontage auf Karpfen. Wer es auf Raubfisch abgesehen hat, kommt mit der Pose und Köderfisch oder mit Kunstködern an den Standplätzen zum Zug. Such dir die Übergänge zwischen freiem Wasser und Krautfeldern, dort steht im Sommer der Räuber.
Lage, Karten und gut zu wissen
Die Kläne liegt eingebettet in die offene Auenlandschaft östlich von Glindenberg, nur einen Katzensprung von der Elbe entfernt. Das Umfeld ist naturnah, also stell dich auf Naturwege und einen kurzen Fußmarsch zum Wasser ein. Ob und welche Gast- oder Tageskarten es gibt, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Genauso lohnt sich vor dem ersten Wurf ein Blick auf die aktuellen Bestimmungen, denn Schonzeiten und Mindestmaße erfährst du verlässlich beim Verein. Dann steht einem ruhigen Tag am Altwasser nichts im Weg. Petri Heil!