Elbe
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Gewässerdaten
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Gewässer-Profil
Erreichbar über einen Feldweg parallel zur Bahnlinie. Keine ausgewiesenen Parkplätze.
Ufer weitgehend frei zugänglich, lediglich ein einzelner Baum am Wasser.
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Beschreibung
Das Heisterrevier bei Losenrade
Wer im Raum Losenrade an der Elbe nach einem ruhigen Platz sucht, landet schnell am Heisterrevier. Das kleine Elbloch liegt linksseitig des Stroms, gleich neben der Bahnstrecke Richtung Wittenberge, mitten im Landschaftsschutzgebiet Elbe-Aland in der nordwestlichen Altmark. Mit knapp 0,91 Hektar ist es ein echtes Taschengewässer, das vom Hochwasser der Elbe geprägt wird: Steigt der Pegel, schwappt schon mal frischer Fisch aus dem Strom ins Loch.
Was dich am Wasser erwartet
Erreichbar ist das Revier über einen Feldweg, der parallel zur Bahnlinie verläuft. Bis auf einen einzelnen Baum am Ufer ist rundherum freie Bahn, du kommst also bequem an die meisten Stellen heran und kannst deinen Platz in Ruhe wählen. Der Untergrund ist moderig und sumpfig, typisch für ein altes Elbloch, das langsam verlandet. Genau diese Mischung aus Schlamm, Totholz und ruhigem Wasser macht den Reiz aus: ein Stillgewässer mit Charakter, das eher die Geduldigen belohnt als die Hektiker.
Hecht, Schleie und der Rest
Im Vordergrund stehen hier Hecht und Schleie. Den Hecht reizt du am ehesten an der Krautkante oder über tieferem Wasser an, die Schleie steht gern dicht am schlammigen Grund, wo sie nach Nahrung gründelt. Dazu gesellen sich Aal, Brasse und Rotauge, die in solchen Altwassern für Abwechslung am Haken sorgen. Vom Boot aus geht hier nichts, gefischt wird ausschließlich vom Ufer, was zum überschaubaren Charakter des Gewässers passt.
Gut zu wissen vorab
Das Heisterrevier gehört zum Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt und wird vom Anglerverein Landkreis Osterburg bewirtschaftet. Weil das Gewässer im Landschaftsschutzgebiet Elbe-Aland liegt, solltest du dich vorab schlau machen, was hier erlaubt ist und was nicht. Welche Karten es gibt und welche Bestimmungen aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dann steht einem entspannten Tag am Elbloch nichts im Weg. Petri Heil!