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Beschreibung
Stilles Elbe-Altwasser am Rand der Aland-Niederung
Der Buschwerder, von den Anglern vor Ort auch Gänsekuhle genannt, ist ein kleines Altwasser der Elbe in der weiten Auenlandschaft zwischen Losenrade und Geestgottberg. Auf gut dreieinhalb Hektar hat sich hier ein abgetrennter Flussarm gehalten, wie er für die Altmark typisch ist: ruhiges, stehendes Wasser, das einmal zum großen Strom gehörte und heute sein eigenes, träges Leben führt. Wer das Hetzen großer Flüsse satt hat, findet an so einer Bracke genau das Gegenteil.
Was hier schwimmt
Der Bestand passt zum Charakter des Gewässers. In dem flachen, krautreichen Altwasser fühlen sich vor allem Schleien und Aale wohl, dazu kommen Rotaugen und Brachsen, die in Schwärmen durchs Flachwasser ziehen. Als Räuber steht der Hecht ganz oben, der in den Kraut- und Schilfkanten seine Deckung findet. In den frühen Morgenstunden oder zur Dämmerung lohnt sich der Ansitz an den Übergängen vom freien Wasser zur Vegetation. Das kleine Wasser gibt oft mehr her, als seine Größe vermuten lässt.
Naturschutz und gute Sitten am Wasser
Der Buschwerder liegt im Landschaftsschutzgebiet Elbe-Aland, mitten in einer sensiblen Flussaue. Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Landesanglerverband Sachsen-Anhalt. Welche Erlaubnisscheine es gibt und welche Regeln, Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verband, bevor du losziehst. Wer leise bleibt und seinen Platz so verlässt, wie er ihn vorgefunden hat, hält dieses kleine Stück Elbaue für alle offen. Petri Heil.