Elbe
Wetter & Fangindex
Sieh, wann heute die Fische beißen
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Wo Strom auf Buhnen trifft: der Elbe-Abschnitt bei Gnevsdorf
Zwischen der alten Havelmündung bei Elbe-Kilometer 432 und der Mündung des Gnevsdorfer Vorfluters bei Kilometer 438 reiht sich auf der brandenburgischen Seite eine Buhne an die nächste. Genau diese Steinbauten machen den Reiz dieses Stroms aus. Vor jedem Buhnenkopf wühlt die Strömung ein tiefes Loch, dahinter beruhigt sich das Wasser im Kessel und dreht zur Kehrströmung. Für dich heißt das: ständig wechselnde Tiefen, Kanten und Strömungsnähte auf engem Raum.
Der Wechsel der Wasserstände prägt den Abschnitt übers Jahr. Bei mittlerem Pegel sammelt sich Beutefisch im ruhigen Kehrwasser, bei steigendem Wasser ziehen die Räuber dichter unter Land. Lohnende Stellen findest du dort, wo sich das Wasser sichtbar verändert:
- Der Buhnenkopf, an dem die Hauptströmung auf den Stein trifft.
- Der Buhnenkessel dahinter mit seinem tiefen, ruhigeren Loch.
- Die Strömungskante zwischen Kehrwasser und Hauptstrom.
Was zwischen den Steinpackungen steht
Die Buhnenfelder der unteren Elbe sind echtes Raubfischrevier. Zander stehen an den Steinpackungen und in den tieferen Kesseln, Rapfen jagen oft sichtbar an der Oberfläche und reißen dir den Köder mitten in der Strömung weg. In den tiefen Buhnenkesseln stecken kapitale Welse, die sich am besten mit kräftigem Gerät und großem Köderfisch überlisten lassen. Dazu kommen Hecht und Barsch an den Kanten sowie Aland und Döbel im strömenden Wasser. Wer auf Weißfisch und Brachse aus ist, findet im ruhigen Kehrwasser ebenfalls sein Plätzchen. Petri Heil ist hier keine leere Floskel, sondern eine Frage des richtigen Spots.
Vom Buhnenkopf aus lässt sich gut mit Gummifisch oder Wobbler fächern, während du den Köder die Kante hinab führst. Auf Wels und große Aale gehst du eher im Ansitz an den tiefen Stellen, mit Grund- oder Feedermontage holst du Friedfisch aus dem beruhigten Wasser.
Lage in der Rühstädter Elbniederung
Der Abschnitt liegt mitten im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, unweit des Storchendorfs Rühstädt im Landkreis Prignitz. Rundherum erstreckt sich eine weite, naturnahe Auenlandschaft, in der du beim Angeln schnell allein am Wasser bist. Am unteren Ende des Reviers regelt die Wehranlage Gnevsdorf den Übergang von Havel und Vorfluter zur Elbe.
Bewirtschaftet wird die Strecke als Verbandsvertragsgewässer durch den Landesanglerverband Brandenburg. Ob und welche Karten du brauchst und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst.