Elbe
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Beschreibung
Breiter Strom rund um Dömitz
Hier zeigt die Elbe ihre große Seite. Auf der mecklenburgischen Uferseite rund um Dömitz angelst du an einem Tieflandstrom, der ordentlich Wasser bewegt. Kräftige Strömung schiebt durch die Außenkurven, die Innenbögen laufen flach aus, und dazwischen ziehen sich tiefe Rinnen, in denen die Fische stehen. Der Abschnitt zwischen etwa Strom-km 504 und 510 wird im Gewässerverzeichnis unter der Nummer 5116 geführt und zählt zu den bekannten Raubfischrevieren im Südwesten des Landes.
Wo die Räuber stehen
Auf Zander und Hecht bist du an dieser Strecke goldrichtig. Buhnenfelder und Strömungskanten erzeugen ständige Wechsel im Wasserzug, an denen sich Beutefische sammeln, und genau dort warten die Räuber. Neben Zander und Hecht gehen dir hier auch Rapfen und kräftige Flussbarsche an den Haken, in den ufernahen Bereichen kommen Aale dazu. Wer es lieber friedlich mag, findet mit Brachse, Aland, Döbel und Rotauge genug Abwechslung am Grund, manchmal mischt sich auch eine Barbe oder Nase darunter.
Ansätze, die am Strom funktionieren
Der breite Fluss verlangt nach passender Methode. Mit dem Gummifisch am Jigkopf tastest du die Buhnenkessel und Strömungskanten ab, beim Ansitz auf Aal und Friedfisch hält ein schweres Grundblei deine Montage im fließenden Wasser auf Position. An den ruhigeren Innenbögen lohnt sich das Feedern auf die Weißfische. Vom rechten, mecklenburgischen Ufer aus erreichst du stromab von Dömitz die wichtigsten Abschnitte. Petri Heil!
Welche Karten es für diese Strecke gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verband. Dann steht dem ersten Wurf nichts im Weg.