Eichbaumsee
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Beschreibung
Ein Baggersee mit Tiefgang in den Marschlanden
Im Südosten Hamburgs, dort wo Allermöhe in die weiten Marschlanden übergeht, liegt der Eichbaumsee. Entstanden ist er Anfang der 1970er Jahre, als hier Sand für den Bau der A25 aus dem Boden geholt wurde. Übrig blieb eine knapp einen Kilometer lange, rund 280 Meter breite Wasserfläche von etwa 24 Hektar, die sich allein aus Grundwasser speist. Mit bis zu 16 Metern Tiefe gehört der See zu den tieferen Stillgewässern der Stadt, und genau das macht ihn fürs Angeln spannend.
Wo die Kanten ins Tiefe abfallen
Typisch für einen ehemaligen Sandabbau sind die teils steilen Abbruchkanten nahe am Ufer. Stellenweise geht es schon wenige Meter vom Land entfernt kräftig in die Tiefe. Solche Kanten sind klassische Standplätze für Raubfisch, und wer die Übergänge zwischen Flachwasser und Steilhang findet, hat schon die halbe Arbeit erledigt. Geangelt wird vom Ufer aus, denn das Befahren mit dem Boot ist hier nicht gestattet. Das lenkt den Blick ohnehin auf die erreichbaren Strukturen am Rand, und davon bietet der Eichbaumsee reichlich.
Was hier schwimmt
Der Bestand ist gut gemischt. Auf Hecht, Zander und Barsch kommst du mit dem Kunstköder an den Kanten zum Zug, während sich Karpfen, Schleie und Brachse eher mit dem Ansitz überlisten lassen. Dazu gesellen sich Rotaugen, Rotfedern, Aland und Aal, und mit etwas Glück steigt dir sogar ein Wels ein. Auch Graskarpfen wurden hier eingesetzt. Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Anglerverband Hamburg, der den Bestand in der Vergangenheit unter anderem mit Karpfen, Hecht, Zander und Schleie gestützt hat.
Ein Hinweis für heiße Sommer
Der Eichbaumsee hat im Hochsommer immer wieder mit Blaualgen zu kämpfen, weshalb der Badebetrieb zeitweise ruhte. Fürs Angeln heißt das vor allem, die Wasserqualität im Blick zu behalten und die warmen Phasen bei Köderwahl und Tageszeit mitzudenken. Welche Karten es gibt und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil am Eichbaumsee.