Donau
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Beschreibung
Frei fließende Donau zwischen Hofkirchen und Vilshofen
Zwischen Hofkirchen und dem Bootshafen Vilshofen erwartet dich einer der letzten frei fließenden und unverbauten Donau-Abschnitte in ganz Europa. Hier in Niederbayern strömt der Fluss noch ohne Staustufe, und genau das macht die Strecke so spannend: lebendige Strömung, ständig wechselnde Wasserstände und ein Flussbett, das sich von Jahr zu Jahr ein Stück weiterformt. Petri Heil ist hier ehrliche Arbeit, aber sie lohnt sich.
Strömung, Buhnen und ruhige Altwasser
Der Abschnitt lebt von seiner Struktur. Zahlreiche Buhnen brechen die Hauptströmung und schaffen ruhige Kehrwasser, in denen sich Fische sammeln. Dazu kommen Inseln und angebundene Altwasser, die als Kinderstube und Rückzugsraum dienen. Auf rund 16 Flusskilometern liegt im Schnitt etwa 200 Meter Wasser zwischen den Ufern, und als Bundeswasserstraße ist die Donau hier zugleich ein viel befahrener Großschifffahrtsweg. Wer die Kanten zwischen Strömung und Stillwasser liest, findet die vielversprechenden Plätze meist von allein.
Brachse als Leitfisch, Raubfisch im Hinterhalt
Die enorme Strukturvielfalt bietet einem breiten Fischbestand Lebensraum, dem Vernehmen nach rund 70 Arten. Leitfisch ist die Brachse, und gerade an den ruhigeren Buhnenfeldern kommst du ihr mit Futterkorb und feinem Grundblei gut bei. Neben Zährte, Rotauge und der kampfstarken Barbe stehen hier auch die Räuber im Fokus: Hecht, Zander und kapitale Waller jagen entlang der Strömungskanten, während Rapfen die Oberfläche aufmischen. Spinnfischen an den Buhnenköpfen, Ansitz auf Wels oder klassisches Grundangeln auf die Weißfischschwarme: der Abschnitt gibt fast jeder Methode eine Bühne.
Karten und Regeln beim Verein klären
Bewirtschaftet wird die Strecke vom örtlichen Fischereiverein. Welche Erlaubnisscheine es gibt und wie du an sie kommst, klärst du am besten direkt dort. Wichtig zu wissen: Teile des Abschnitts unterliegen Schonregelungen, etwa ein Laichschonbezirk in den Wintermonaten und gesperrte Bootshäfen. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Sperrungen aktuell gelten, erfährst du verbindlich beim Verein, bevor du die Rute auspackst.