Donau
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Beschreibung
Wo die Iller auf die Donau trifft
An der Illerspitze, bei Flusskilometer 2588, schiebt sich die Iller mit ordentlich Druck in die Donau und prägt den oberen Teil dieser Stadtstrecke des Fischereivereins Ulm/Neu-Ulm. Das Wasser läuft hier zügig, die Strömung kantet, und genau das macht den Reiz aus. Wer die Donau im Stadtgebiet von Ulm befischt, merkt schnell, dass dieser Abschnitt selten still steht.
Der lockere Kies im Grund arbeitet ständig. Nach jedem Hochwasser legt der Fluss neue Kiesbänke und Rinnen an, und gerade an diesen frischen Strukturen halten sich die Fische gern auf. Für dich heißt das: Standplätze verschieben sich, ein Auge fürs Wasser zahlt sich aus. Dasselbe Kies dient vielen Arten zugleich als Laichgrund, weshalb der Verein die Strecke bewusst nachhaltig bewirtschaftet und schützt.
Vom reißenden Oberlauf zur ruhigen Stadtstrecke
Folgst du der Donau stromab, nimmt der Einfluss der Iller spürbar ab. Der Fluss wird gleichmäßiger und zieht ruhig durch Ulm, bis die Strecke rund hundert Meter oberhalb des Donaustadions am Herbelhölzle endet, dort gut mit Schildern markiert. Dieser Wechsel vom strömungsreichen Kopf zum gemächlichen Stadtlauf bringt Abwechslung. Im oberen Teil bist du mit Äsche, Barbe und Nase auf typische Strömungsfische aus, weiter unten gehen dir auch Döbel, Hecht, Barsch oder ein kräftiger Karpfen an den Haken.
Petri Heil mitten in der Stadt
Eine Hausstrecke, die wirklich für jeden etwas bietet, vom Fliegenfischer im klaren Strömungswasser bis zum Ansitzangler am ruhigeren Unterlauf. Tageskarten bekommst du beim bewirtschaftenden Verein. Ob und welche gerade verfügbar sind, klärst du am besten direkt dort. Auch welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, erfährst du beim Verein, bevor du ans Wasser gehst. Petri Heil!