Donau
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Der Abschnitt liegt bei Pförring und ist über ufernahe Wege erreichbar.
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Beschreibung
Die Donau bei Pförring: Hauptstrom mit Altwasser-Anschluss
Zwischen Flusskilometer 2438,4 und 2433,3 zieht die Donau ihre Bahn durch das Pförringer Fischereirecht im nördlichen Oberbayern. Auf gut fünf Kilometern wechseln sich zügig strömende Hauptstromzonen mit ruhigeren Uferpartien ab. Dazu kommt das angeschlossene Altwasser, das dem Abschnitt seinen eigenen Charakter gibt und ganz andere Wasserverhältnisse bietet als der offene Strom. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Kreisfischereiverein Ingolstadt, der sie als Teil seiner selbständigen Fischereirechte führt.
Vom Raubfisch bis zur Barbe
Der Abschnitt hat sich bei vielen Anglern einen Namen als Top-Strecke gemacht, vor allem wegen seiner Raubfische. Wels und Zander stehen in den tieferen Rinnen, gefangene Welse jenseits der 90 Zentimeter sind hier keine Seltenheit. Hecht und Flussbarsch jagen entlang der Kanten und an den Strömungsbrechern, der Rapfen patrouilliert dagegen offen im Strom und reagiert gern auf schnell geführte Köder. Wer es auf Fried- und Strömungsfische abgesehen hat, trifft auf Barbe, Nase und Döbel, dazu Karpfen, Schleie, Rotauge und der eine oder andere Aal. Diese Mischung aus typischen Stromfischen und ruhigeren Stillwasserarten macht den Reiz des Abschnitts aus.
So liest du den Abschnitt
Die erfolgreichste Methode am Platz ist das Spinnfischen, was angesichts des starken Raubfischbestands wenig überrascht. Such dir Strukturen, an denen die Strömung bricht: Buhnenfelder, Einmündungen und die Übergänge vom flachen Uferbereich in die tiefe Fahrrinne sind erste Adressen für Zander und Hecht. Im Altwasser, wo das Wasser steht und sich erwärmt, lohnt der ruhige Ansatz auf Karpfen, Schleie und Friedfisch, sei es mit Grundmontage, Feeder oder Pose. Im Hauptstrom selbst führt am Grundangeln mit standfesten Bleien kaum ein Weg vorbei, wenn du gezielt Barbe und Nase überlisten willst.
Ein guter Tag hängt oft am Wasserstand. Steigt der Pegel, drücken die Fische in die strömungsberuhigten Bereiche und ans Ufer, bei Niedrigwasser verlagert sich das Geschehen in die tiefen Rinnen. Wer beides im Blick behält, findet fast immer einen Platz, der Fisch bringt.
Anfahrt und Erlaubnis
Der Abschnitt liegt verkehrsgünstig bei Pförring und ist über die ufernahen Wege gut erreichbar. Welche Karten es für die Strecke gibt und welche Regeln aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Kreisfischereiverein Ingolstadt, der dir auch zu Schonzeiten und Mindestmaßen verbindlich Auskunft gibt. Dann steht einem Ansitz am Strom nichts mehr im Weg. Petri Heil!