Donau
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Parkmöglichkeiten an den Zufahrten entlang der Donaudämme rund um Deggendorf, von dort sind die Uferwege gut erreichbar.
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Beschreibung
Frei fließende Donau zwischen Metten und Niederalteich
Auf dem linken Ufer zwischen Kleinschwarzach bei Metten und der Tafel bei Flusskilometer 2278,1 nahe Niederalteich hast du rund 14 Kilometer freie, ungestaute Donau vor dir. Das ist ein Stück Fluss mit echtem Strömungsdruck: Hauptstrom, ruhigere Gleitufer, Buhnenfelder und die ein oder andere Kehrwasserkante, in der sich Futter und Fisch sammeln. Wer die Donau kennt, weiß, dass genau diese Strukturkanten den Unterschied machen.
Fischereilich liegt der Abschnitt im Übergang von der Barben- zur Brachsenregion, und das merkst du am Fang. Brachsen, Rotaugen und Flussbarsche stehen hier zuverlässig, dazu kommen Barben und Nasen, die die strömungsreicheren Passagen lieben. An den Raubfisch-Standplätzen warten Hecht und Zander, und der Waller fühlt sich in den tiefen Rinnen und Kolken sichtbar wohl.
Wo sich der Ansitz lohnt
Auf Friedfisch bringt dich die Donau mit Grund- oder Posenmontage am weitesten, gefeedert wird gern an den ruhigeren Buhnenköpfen, wo die Strömung abreißt und sich Nahrung absetzt. Den Raubfischen rückst du im Hauptstrom und an den Mündungsbereichen mit dem Spinngerät zu Leibe, während sich für den Waller der klassische Ansitz an den tiefen Stellen auszahlt. Tasten dich an die Kanten heran, dann findest du schnell heraus, wo der Fisch an deinem Angeltag steht.
Ein paar Bereiche sind bewusst tabu: Das Laichschongebiet am Mettener Wöhrd, das Altwasser Hausenloch und die Alte Donau bei Niederalteich bleiben außen vor. Auf Raubfisch darfst du nur in der freifließenden Donau, in der Isar und im Winterhafen ansitzen, nicht in den Altwässern. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.
Anfahrt und Erlaubnis
Geangelt wird ausschließlich vom allgemein zugänglichen Ufer aus, das Befahren der Wiesen ist nicht erlaubt. Parken kannst du an den üblichen Zufahrten entlang der Donaudämme rund um Deggendorf, von dort sind die Uferwege gut erreichbar. Ob und welche Erlaubnisscheine es für die Strecke gibt, fragst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein nach. Dann steht einem Tag am großen Strom nichts mehr im Weg. Petri Heil!