Donau
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Beschreibung
Die Donau bei Herbertshofen: Salmonidenrevier mit Strömung
Rund viereinhalb Kilometer Donau zwischen der Gemarkungsgrenze Rottenacker und dem Kläranlageneinlauf bei Ehingen, das ist die Strecke Herbertshofen mit der Nummer 21. Geprägt wird dieser Abschnitt vom Wasserkraftwerk weiter oben, das die Donau aufstaut und aufweitet. Unterhalb des Wehres zeigt der Fluss dann sein anderes Gesicht: wild und kräftig strömend, mit tiefen Spülrinnen, Sandbänken und flachen Bereichen, in denen das Kraut in der Strömung steht. Der Untergrund ist überwiegend sandig.
Genau diese Mischung macht den Abschnitt zu einem erstklassigen Lebensraum für Salmoniden. Bachforelle, Regenbogenforelle und Äsche stehen hier ganz oben auf der Liste, dazu kommen Barben, die sich in der kräftigen Strömung pudelwohl fühlen, dir aber deutlich seltener an den Haken gehen. Wer den Weißfischen nachstellt, trifft auf Döbel, Hasel, Nase, Rotauge und Brachse, in den ruhigeren Zonen auch auf Schleie, Karpfen und Hecht.
So gehst du die Strecke an
Für die strömungsreichen Passagen ist eine leichte Spinnrute erste Wahl. Kleine Forellenköder wie Spinner, Wobbler und feine Gummiköder bringen die Fische, besonders im Bereich direkt unterhalb des Wehres. Es lohnt sich, die Stromschnellen aus verschiedenen Winkeln und in unterschiedlichen Tiefen abzusuchen. Beharrlichkeit zahlt sich hier oft mit einem guten Fisch aus.
Auch Fliegenfischer kommen auf ihre Kosten, einfach ist es allerdings nicht. Die dichte Ufervegetation lässt wenig Platz zum Werfen, eine Wathose erweitert deinen Aktionsradius deutlich. Mit der Trockenfliege hast du in den Abendstunden und im unteren Streckenteil die besten Karten, während Nymphen, Nassfliegen und Streamer auch die schnelleren Rauschen erschließen. Wer dort dranbleibt, hängt schon mal eine Barbe an, die für ordentlich Spannung im Drill sorgt.
Bewirtschaftung und Zugang
Die Strecke gehört zu drei kurzen Donauabschnitten, die nahtlos aneinander anschließen und vom Bezirksfischerei-Verein Ehingen bewirtschaftet werden. Ob und welche Karten es für das Gewässer gibt, klärst du am besten direkt beim Verein, denn frei im Handel sind hier üblicherweise keine Gastkarten zu bekommen. Auch die aktuellen Bestimmungen, Schonzeiten und Mindestmaße erfragst du vor dem ersten Wurf beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil an der oberen Donau!