Donau

Gewässer

Donau Gundelfingen, km 2551,0–2550,4 + Einsaugkanal

Gundelfingen an der Donau, Bayern
Fischereiverein Gundelfingen (Donau) e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 3
AltarmFlussKanal
Zielfische 4
BarbeBrachseHechtKarpfen
Angeltechniken 4
AnsitzangelnFeederangelnGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 7
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Bootsangeln Verboten
Echolot Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Hafenbecken nur mit gesonderter Erlaubnis Hinweis

Verein

Fischereiverein Gundelfingen (Donau) e.V.

Offinger Straße 5, 89423 Gundelfingen, Bayern, Deutschland

Gewässer-Profil

3,0m
Max. Tiefe
0,6km
Länge
438 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
In den beiden Altwässern ist das Angeln wegen Verkrautung und Totholz ab Mitte Mai kaum möglich.

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Beschreibung

600 Meter Donau bei Gundelfingen

Zwischen Flusskilometer 2551,0 und 2550,4 zieht sich eine rund 600 Meter lange Strecke der Donau bei Gundelfingen, die der Fischereiverein Gundelfingen (Donau) e.V. vom Freistaat Bayern gepachtet hat. Wer hier zum ersten Mal steht, merkt schnell: Der Abschnitt ist ruhig und gleichmäßig. Mit etwa drei Metern Wassertiefe und einem Grund ohne nennenswerte Kanten oder Löcher zeigt sich die Strecke aufgeräumt, Wasserpflanzen findest du hier so gut wie keine. Das macht das Lesen des Wassers einerseits einfach, andererseits musst du die Fische über Futter und Köderführung an deinen Platz holen, statt auf auffällige Strukturen zu setzen.

Einsaugkanal und zwei Altwässer als Ergänzung

Zum Pachtrecht gehören mehr als nur der Hauptlauf. Die letzten rund 70 Meter des Einsaugkanals des Kernkraftwerks Gundremmingen darfst du bis zum Gitter befischen. Auch dieser Kanal ist mit gut zweieinhalb Metern eher strukturarm und pflanzenfrei, bleibt dafür aber verlässlich befischbar. Spannender wird es an den beiden Altwässern nördlich und südlich der Strecke. Hier hat der Biber kräftig mitgearbeitet, etliche Bäume liegen im Wasser, dazu kommt im Frühsommer eine dichte Decke aus Wasserlinsen. Wer die Altwässer beangeln will, sollte das früh im Jahr einplanen, denn ab Mitte Mai wird das Angeln dort durch die Verkrautung schnell zur Geduldsprobe.

Was hier schwimmt und worauf du dich einstellst

In der Donau tummeln sich nahezu alle heimischen Fried- und Raubfische, den Ton gibt aber klar die Brasse an. Auf sie sind viele Ansitze ausgerichtet, und mit feinem Grundgeschirr oder der Feederrute kommst du am verlässlichsten zum Erfolg. Dass auch kapitale Fische gehen, zeigen die Vereinsrekorde: ein Hecht von 106 Zentimetern, eine Barbe von 78 Zentimetern und eine Brasse von satten 70 Zentimetern stehen in den Büchern. In den Altwässern landen regelmäßig Brassen, Karpfen und Hechte im Kescher, hier lohnt der gezielte Ansitz auf die größeren Friedfische ebenso wie das Nachstellen des Raubfischs entlang der Totholzkanten.

Beachte, dass für dieses Gewässer eine eigene, separate Angelkarte nötig ist, die unabhängig von den übrigen Vereinsgewässern gilt. Ob als Mitglied oder als Gast, die genauen Bedingungen und die aktuell gültigen Bestimmungen klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Petri Heil an der Donau.

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